Solothurn/Langendorf
11-Jähriger verletzt sich bei Sturz von Baum – Rega samt Filmteam im Einsatz

Bei einem Spielplatz in Solothurn stürzte am Freitagmorgen ein Kind von einem Baum und verletzte sich. Der Junge musste mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen werden. Mit der Rega unterwegs war auch ein Filmteam.

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Einsatz in Langendorf: Die Rega ist vor Ort. Der Mediendienst der Rega macht Aufnahmen.
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Später bringt die Ambulanz den verletzten Buben ins Spital.
Er wird in den Helikopter verladen....
Rega und Filmteam in Langendorf im Einsatz
Das Medienteam fliegt später in einem zweiten Helikopter wieder davon.
Von diesem Baum an der Dilitschstrasse war der Bub gestürzt.
Dies nachdem ein Ast abbrach.

Einsatz in Langendorf: Die Rega ist vor Ort. Der Mediendienst der Rega macht Aufnahmen.

Lea Durrer

Gegen 9 Uhr landete ein Rega-Helikopter in Langendorf auf der Dürrbachstrasse oberhalb der Werkstatt Wyssestei. Grund für den Einsatz: Ein Bub war auf einem Spielplatz im nahegelegenen Dilitsch-Quartier in Solothurn an einer Strickleiter auf einen Baum geklettert. «Das Kind befand sich auf einem Ast in ca. 3 Meter Höhe, als dieser plötzlich brach», teilt die Kantonspolizei Solothurn mit. Der 11-jährige Junge stürzte zu Boden und verletzte sich. Er war nach dem Sturz ansprechbar.

Wie Anwohner gegenüber dem Regionalsender TeleM1 sagen, soll er auf den Kopf gefallen sein. Arme und Beine habe der Junge bewegen können. Aufgrund des unklaren Verletzungsbildes alarmierte man die Rega. Die Ambulanz brachte den Verletzen zum Rega-Helikopter, mit welchem er dann um 9.25 Uhr ins Spital geflogen wurde.

Erst im Nachhinein wird entschieden

Begleitet wurde der rote und unverkennbare Helikopter beim Einsatz von einem schwarz-weissen, der mitten auf der Wiese oberhalb der Strasse landete. Mit diesem war ein Filmteam der Rega unterwegs. Am Boden wurden Film- und Fotoaufnahmen vom Helikopter, der Trage und vom später heranfahrenden Ambulanzfahrzeug gemacht. Kurz: Aufnahmen des ganzen Einsatzes.

Solche begleiteten Einsätze würden mehrmals pro Jahr stattfinden, erklärt Rega-Mediensprecher Adrian Schindler. Man berichte regelmässig über die Einsatztätigkeit zugunsten Menschen in Not, um der Bevölkerung einen Einblick in die Arbeit der Rega-Crews zu geben. «Am Freitag wird die Crew der Rega-Basis Bern von einem Kameramann sowie zwei Personen vom Rega-Mediendienst in einem zweiten Helikopter begleitet.»

Ob das Bild- oder Videomaterial später in irgendeiner Form publiziert wird, ist noch unklar. Weil die Einsätze nicht planbar seien, könne dies «erst im Nachhinein und je nach Art und Verlauf der begleiteten Einsätze, unter Berücksichtigung des Patientenschutzes sowie anderen Faktoren entschieden werden». (ldu)