«Seit dem Ausstieg aus der Milchkontingentierung ist es leider noch immer nicht gelungen, im Milchmarkt für alle verbindliche Spielregeln einzuführen und auch umzusetzen», sagte Volkswirtschaftsdirektorin sowie Präsidentin der Jury, Esther Gassler, an der gestrigen Preisverleihung.

Gewichtet wurden bei den total sechs Bewerbungen die Wirtschaftlichkeit mit 70 Punkten und die Nachhaltigkeit mit 30 Punkten. Der Solothurnische Bauernverband organisierte und überreichte den Solaprix durch ihren Geschäftsführer Peter Brügger.

Gleich zwei Nennigkofer

Mit 88 Punkten siegte Jürg Knörr, der mit seiner Familie einen Aussiedlungsbetrieb mit 36 Fleckviehkühen in Nennigkofen bewirtschaftet. Das Futter wird vor allem als Silage im Flachsilo gelagert. Daneben legt der Betrieb auch viel Wert auf die Umwelt.

Blick in den Rindviehstall Knörr

Blick in den Rindviehstall Knörr

Mit nur gerade zwei Punkten Rückstand belegten Herbert Schluep und Erika Bader aus Nennigkofen sowie Monika und Reto Flury aus Aeschi den zweiten Rang. Drittplatzierter mit 83 Punkten wurde Lorenz Kissling aus Hägendorf.  (APB)