«Tiger! Prinzessin! Monster!» Die 5-jährige Sarah kann sich nicht entscheiden, wer sie heute sein will. «Nachher gehen wir zum Trampolin, gell, Mami?» Sie kann sich auch nicht entscheiden, was sie heute alles tun will. Das muss sie aber auch nicht, denn am Coop Kinderland Openair dürfen die Kids den ganzen Tag über alles ausprobieren. Sarah entscheidet sich für einen zauberhaften Feenlook. Nach wenigen Minuten zieren Rosa und Glitzer ihr glückliches Gesicht. «Mega schön!»

Seit 16 Jahren organisiert Maik Ast das Openair für Kinder, heuer das zweite Mal in Grenchen. Bei der Planung mitgeholfen hat auch die Stadt Grenchen. Wie im letzten Jahr war die Veranstaltung mit etwa 2500 Gästen mehr als gut besucht. Zielgruppe sind die Zwei- bis Elfjährigen und ihre Familien. Die Kinder seien anspruchsvolle Gäste, so Ast. «Kinder sind ehrlich. Wenn ihnen was nicht passt, dann stehen sie auf und gehen. Deshalb behalten wir immer im Blick, was ihnen gefällt.»

Freiwillig gegangen ist wahrscheinlich keiner der jungen Besucher. Schliesslich gab es viel zu erleben. Nicht überall findet man gleichzeitig ein Bällebad, Mal-Tische und Riesentrampoline vor. «I bi wäuz höch gsi!», erzählte ein Trampolinspringer stolz seinen Eltern.

Mitsingende Kinder

Highlights waren sicher die Auftritte von «Marius & die Jagdkapelle» sowie «Christian Schenker & Grüüveli Tüüfeli». «Tüda, tüda – d’Füürwehr mues cho», sangen die Jäger, «schneller aus es Hündli schwänzlet.» Und wurden fast übertönt von den freudig mitsingenden und -tanzenden Kindern. Einige Glückliche durften sogar mit auf die Bühne. Mitmachen war gefragt, auch von den Mamis und Papis. Für das folgende Jahr haben die Organisatoren bereits einiges geplant. Es werde ein Energiepark realisiert, der verschiedenen Arten der Energie erklärt. «Sonne, Wind, Wasser. Die Kinder sollen sehen und kombinieren», verriet Ast.