Zwischenziel erreicht
Nach Bericht: «Aaregondel»-Crowdfunding erreicht Finanzierungsziel innert weniger Stunden

Rund ein Drittel des angestrebten Finanzierungsziels von 7000 Franken fehlte dem Crowdfunding für die Machbarkeitsstudie des Projekts Aaregondel noch am Mittwochabend. Am Donnerstag berichtet die Solothurner Zeitung und innert Kürze kommen rund 3000 Franken zusammen und die Finanzierung ist gesichert. Initiant Reto Paul Grimm zeigt sich dankbar und ambitiös.

Sébastian Lavoyer
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Mit der Gondel über die Aare: so könnte das aussehen.

Mit der Gondel über die Aare: so könnte das aussehen.

Hanspeter Bärtschi

Nur zehn Tage vor Ende des Crowdfundings fehlten dem Projekt Aaregondel noch über 2000 Franken zur Erreichung des Finanzierungsziels (7000 Franken). Geld, das dazu verwendet werden soll, eine mehrstufige Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Geld aber auch, das bei weitem noch nicht reicht, um diese zu finanzieren. Diese kostet insgesamt rund 40'000 Franken.

Reto Paul Grimm mit dem Modell einer Aaregondel vor dem Attisholz-Areal, wo dereinst die Endstation stehen soll.

Reto Paul Grimm mit dem Modell einer Aaregondel vor dem Attisholz-Areal, wo dereinst die Endstation stehen soll.

Hanspeter Bärtschi / SZ

Allerdings schien schon die 7000-Franken-Hürde zu hoch, denn über mehrere Tage kamen keine neuen Einzahlungen auf die Crowdfunding-Plattform. Am Donnerstag berichtete dann die Solothurner Zeitung – und nur wenige Stunden nach Publikation des Artikels waren 3000 Franken dazugekommen und das Finanzierungsziel sogar schon übertroffen. Reto Paul Grimm sagt: «Wir sind wahnsinnig dankbar. Es freut uns zu sehen, dass es zahlreiche Leute da draussen gibt, die das Projekt so spannend finden, dass sie es finanziell unterstützen.»

Ambitiöses Ziel: Unterstützerzahl soll fast verdoppelt werden

Doch zurücklehnen will er jetzt nicht. «Je mehr Leute noch hinzukommen, desto besser», sagt Grimm. Dabei geht es nicht in erster Linie um den finanziellen Aspekt. Es fehlen zwar noch immer rund 20'000 Franken, um die Studie in Auftrag zu geben (über 10'000 Franken hatten Grimm und die von ihm gegründete IG Aaregondel schon vor dem Crowdfunding von Sympathisanten zugesichert) und jeder weitere Spender hilft diesen Betrag zu minimieren. Aber noch viel wichtiger als Geld ist es für Grimm und die IG, dass möglichst viele Leute – auch mit ganz kleinen Beträgen – ihre Unterstützung zum Ausdruck bringen.

«Je mehr Leute sich engagieren, desto kräftiger wird unser Fundament, wenn wir bei Unternehmen und in der Politik vorstellig werden und um Unterstützung weibeln», ist Grimm überzeugt. Er hat sich das ambitionierte Ziel von 100 Aaregondel-Supportern gesetzt. Alles andere als illusorisch bei einer Idee, die schon zahlreiche Leute begeistern konnte. Auch wenn derzeit erst 62 Supporter aufgeführt sind auf der Crowdfunding-Plattform.

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