Am 6. September 2017 wurden in einem Mehrfamilienhaus in Trimbach zwei tote Personen aufgefunden. Schon zu Beginn stand eine Beziehungstat im Vordergrund. Dass es sich um ein Ehepaar handelt, wurde kurz nach deren Tod bestätigt.

«Es gab überhaupt keine Anzeichen für eine solche Tat», sagte damals der Sohn der 53-jährigen Frau. «Wer die beiden kannte, weiss sehr genau, dass die beiden glücklich waren.» 

Die Haustür ist nach der Tat abgesperrt.

    

Zehn Monate nach der Tat hat die Solothurner Staatsanwaltschaft ihre Untersuchung zum Tod des Logistikangestellte Urs W. und dessen Frau Cesi W. abgeschlossen. «Gestützt auf die vorliegenden Erkenntnisse und insbesondere gestützt auf die Ergebnisse des rechtsmedizinischen Gutachtens ist davon auszugehen, dass der Mann, ein 53-jähriger Schweizer, seine Ehefrau erstickt und sich danach selber das Leben genommen hat», teilt diese am Freitag in einer Medienmitteilung mit.

Zum Fall kann die Staatsanwaltschaft nicht mehr sagen. «Das Tatgeschehen ist klar. Aus Rücksicht auf die Angehörigen können keine Auskünfte zum Motiv gemacht werden», sagt Mediensprecherin Cony Zubler.

Die Ermittlungen hätten jedoch «zweifelsfrei» ergeben, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass weitere Personen in das Geschehen involviert gewesen wären. (ldu)

„Sie waren doch glücklich!“

„Sie waren doch glücklich!“

Urs W. brachte zuerst seine Frau, dann sich selbst um. Daniel Muccio verlor beim Tötungsdelikt in Trimbach seine Mutter Cesi W. Er ist fassungslos.