Amt für Soziale Sicherheit

Zuweisungen von Asylsuchenden sind um die Hälfte rückläufig

Die Asylunterkunft Fridau bei Egerkingen wird wegen zu wenigen Flüchtlingen geschlossen.

Die Asylunterkunft Fridau bei Egerkingen wird wegen zu wenigen Flüchtlingen geschlossen.

Immer weniger Asylsuchende werden dem Kanton Solothurn zugewiesen. Im 2017 waren es bisher 247 Asylsuchende. Das sind halb so viel wie in der Vorjahresperiode.

«Insgesamt hat sich die Unterbringungssituation im Asylbereich weiter entspannt», vermeldet das Amt für Soziale Sicherheit (ASO). Dem Kanton seien 2017 bisher insgesamt 247 Asylsuchende zugewiesen worden – im Vergleich zur Vorjahresperiode etwa die Hälfte.

Dies habe den Verzicht auf Unterbringungen sowohl in der Zivilschutzanlage Gretzenbach als auch in der «Fridau» Egerkingen erlaubt. Auch die Belegung im Kurhaus Balmberg sei bis Ende März mit nur noch 30 Personen rückläufig gewesen, beträgt laut ASO nun aber wieder 39 Personen, davon 7 Kinder.

Erfahrungsgemäss werden die Sommermonate wieder zu mehr Zuweisungen führen, heisst es. Die Belegung des Durchgangszentrums im ehemaligen Bildungsheim auf dem Balmberg betrage konstant 45 bis 50 Personen. (ums.)

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