Während der Adventszeit steigt verbunden mit diversen festlichen Aktivitäten erfahrungsgemäss der Alkoholkonsum. Gegen ein Glas Wein oder ein kühles Bier ist nichts einzuwenden. Wer nach einem solchen Treffen jedoch ein Fahrzeug lenken muss, sollte auf den Konsum von Alkohol gänzlich verzichten, das schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Immer wieder ereignen sich Verkehrsunfälle, welche durch Lenker verursacht werden, die alkoholisiert unterwegs sind - dies zeigt die jährliche Verkehrsunfallstatistik.

Unter Alkoholeinfluss steigt die Risikobereitschaft, gleichzeitig beeinträchtigen schon kleine Mengen Alkohol die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeiten. Wer unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug lenkt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Dritte. Bedenken Sie weiter, dass auch der Restalkohol nach einer kurzen Nacht für eine Fahrunfähigkeit immer noch hoch genug sein kann. Zum Schutz aller Verkehrsteilnehmenden appelliert die Kantonspolizei Solothurn an die Eigenverantwortung und ruft in Erinnerung:

  • Was für Neulenkende Pflicht ist, gilt auch für alle übrigen Fahrzeuglenker: Wer fährt, trinkt keinen Alkohol.
  • Wenn Sie nicht auf Alkohol verzichten möchten, bestimmen Sie frühzeitig eine Person, die keinen Alkohol trinkt.
  • Lassen Sie nach Alkoholkonsum das Fahrzeug stehen. Nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel oder ein Taxi, um sicher nach Hause zu kommen.
  • Denken Sie auch daran, dass Medikamente und Betäubungsmittel die Fahrfähigkeit beeinträchtigen können.

Aus diesem Grund wird in den kommenden Wochen bei gezielten Verkehrskontrollen der Fokus vermehrt auf Alkohol am Steuer gerichtet sein. Die Kantonspolizei Solothurn wünscht allen schöne und unfallfreie Festtage. (mgt) 

Präventionsvideo der Stadtpolizei Grenchen

Präventionsvideo der Stadtpolizei Grenchen

Stapo-Kommandant Christian Ambühl und Stadtpolizist Kilian Messerli zeigen, wie sie mit der neuen "Präventionsmünze" entscheiden, wer trinkt und wer fährt.