Kanton Solothurn
Zuletzt half Jugendlichen nur Sprung in den Lago Maggiore

65 Solothurner Jugendliche erlebten im Jugend+Sport-Lager in Tenero eine Woche Spiel und Spass. Die Sportlagerleitung zieht eine positive Bilanz.

Armin Leuenberger
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Bei bester Stimmung in der Sonnenstube der Schweiz: Die Teilnehmer des Solothurner Jugend+Sport-Lagers in Tenero.

Bei bester Stimmung in der Sonnenstube der Schweiz: Die Teilnehmer des Solothurner Jugend+Sport-Lagers in Tenero.

Armin Leuenberger
Zuletzt half den Jugendlichen nur der Sprung in den Lago Maggiore

Zuletzt half den Jugendlichen nur der Sprung in den Lago Maggiore

Armin Leuenberger

Wenn am Samstagabend die 65 Jugendlichen aus dem ganzen Kanton Solothurn zusammen mit ihrem Leiterteam nach Hause zurückkehren, dann haben sie eine besondere Woche hinter sich: Eine, in der sie nicht nur viel Spiel und Spass erlebt haben, sondern auch in sportlicher Hinsicht gefordert wurden. Lagerleiter Pascal Bussmann, ein routinierter Mann seines Fachs, hatte mit seinen sieben Leiterkolleginnen und -kollegen ein Programm in den Disziplinen Tanz, Tennis, Volleyball und Unihockey auf die Beine gestellt. In diesen galt es, das in Schule oder Verein bereits Gelernte zu festigen und weiterzuentwickeln. Am Nachmittag standen jeweils eine Reihe Wahlsportarten auf dem Programm des Jugend+Sport-Lagers. Dass dabei der Lago Maggiore erste Priorität genoss, ist klar.

Mehr als 40 Grad im Zelt

Eines steht fest: Nach dieser Lagerwoche in Tenero muss man keinen der 65 Jugendlichen aus dem Kanton Solothurn mehr fragen, warum man das Tessin «die Sonnenstube der Schweiz» nennt. Bereits der Zimmerbezug nach der Ankunft lieferte eine erste Antwort. Das Thermometer in der Magadino-Ebene überschritt diese Woche an Nachmittagen regelmässig die 40-Grad- Grenze. Etwas kühler war es lediglich anlässlich der Wanderung am Mittwoch von Sognono zur Verzasca-Staumauer nach Lavertezzo, wo nach dreistündigem Marsch immerhin ein kühles Bad im Lago Maggiore wartete. Die Hitze machte der Wandertruppe derart zu schaffen, dass man für alle Hütchen einkaufen musste.

Zusammengehörigkeit gepflegt

Obwohl einer der jüngsten Teilnehmer, war das Lager für Felix Schibler nichts Neues. Der Göttibub von Lagerleiter Pascal Bussmann durfte schon mehrmals mit ins Lager fahren. Heuer ist der Hüniker erstmals voller Stolz als offizieller Teilnehmer dabei, muss wie alle andern einordnen. «Das macht mir gar nichts aus und ich habe viel Spass, insbesondere das Schwimmen und Tauchen ist toll bei diesem Wetter.» Als Leiterin ist erneut Nora Stäuble mit dabei. Zusammen mit Caroline Flück und Dominik Richner war sie schon letztes Jahr im Tessin dabei. Stäuble bringt auch schon Erfahrung in J+S-Winterlager als Snowboard-Leiterin mit.

Unter den Teilnehmern war auch Geräteturner Virgile Cornaz. Der Oltner Kantischüler ist bereits zum zweiten Mal in Tenero dabei. Als TV-Dulliken-Mitglied liebt er das Turnen am Barren. Er freut er sich sehr über die grosse Hitze im Tessin. Ob er mal auch J+S-Leiter werden will, lässt er zurzeit noch offen wie auch ein allfällig intensivierendes Barrenturnen. «Zwei mal zwei Stunden Training pro Woche, das reicht mir momentan neben der Schule.» Als «absolut bestes Lager» bezeichnen die beiden Subinger Turnerinnen Lara Affolter und Selina Speiser, beide vor zwei Jahren schon im Tessin dabei, dieses vielseitige Lager. «Zusammengehörigkeit ist stets grossgeschrieben.»

Entsprechend der grossen Hitze hat man auch die Abendprogramme mit Beach- und Volleyball am See gestaltet. Die Hauptziele dieses Lagers, die darin bestehen, dass man die Leistungen in den gewählten Sportarten fördern und sogar weiterentwickeln kann, habe man mit Sicherheit erreicht, zog Lagerleiter Pascal Bussmann gegenüber dieser Zeitung ein zufriedenes abschliessendes Fazit.

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