Versteckter Zucker
Zucker steckt nicht nur in Cola und Schokolade - hier lauern die grössten Fallen

Zucker lauert nicht nur in Coca-Cola, Schokolade und Eiscreme, sondern auch in Produkten, die nicht so zuckrig wirken - und zum Teil auch gar nicht richtig süss schmecken. Hier stellen wir Ihnen einige dieser Zuckerfallen vor.

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Zuckerwatte - eine bekannte Zuckerbombe. (Symbolbild)

Zuckerwatte - eine bekannte Zuckerbombe. (Symbolbild)

Bko

Dokumentarfilm zum Thema

In «That Sugar Film - Voll Verzuckert!» beschäftigt sich ein australischer Filmemacher mit dem versteckten Zucker. Er wagt den Selbstversuch von 40 Teelöffel Zucker - pro Tag. Dabei konsumiert er Zuckerfallen, wie wir sie Ihnen oben vorgestellt haben.

Der Film ist am 1. und 2. Dezember jeweils um 18.30 Uhr im Kino Uferbau in Solothurn zu sehen.

1. Ananas

Eine Ananas kann nur gesund sein und steckt voller Vitamine? Bei der frischen Frucht stimmt das zwar, Ananas aus der Dose ist aber eine richtige Zucker-Bombe. In einer Dose (100g) befinden sich rund vier Würfelzucker.

2. Instant Tee

Morgens eine Tasse Tee - das kann kaum eine Sünde sein. Aber aufgepasst: Wer Tee-Pulver in seine Tasse schüttet, statt einen Beutel reinzuhängen, nimmt genau so viel Gramm Zucker zu sich, wie er Pulver in die Tasse schüttet.

3. Rotkohl

Auch Rotkohl ist eine Zuckerbombe - wenn er nicht selbst gekocht wird sondern aus dem Glas kommt. Auf 100 Gramm Rotkohl kommen ganze 12 Würfelzucker.

4. Tomatensauce

Dass Ketchup nicht gesund ist, ist mittlerweile kein Geheimnis. Stecken in einer Halbliterflasche doch fast 40 Würfelzucker. Aber auch Tomatensauce aus dem Supermarkt hat es in sich. Je nachdem wie grosszügig sie die Portion Pasta mit Tomatensauce übergiessen füllen sie rund vier Teelöffel Zucker in ihren Teller.

5. Früchte-Joghurt

Etiketten mit Aufschriften wie «Nur mit Fruchtzucker» und «Aus der Süsse von Früchten» lassen einen Fruchtjoghurt völlig harmlos wirken. Doch schon in einem kleinen Becher von 100 Gramm sind im Schnitt sechs Stück Würfelzucker enthalten. Diese Zuckerfalle haben Bund und Schweizer Lebensmittelhersteller bereits entdeckt. Deshalb soll der Zuckergehalt in Joghurts in den nächsten vier Jahren reduziert werden.

6. Müsli

Nicht nur mit Joghurt sondern auch Müsli startet man doch gerne in den Tag. Aber auch im Müsli steckt viel Zucker drin - weshalb die Hersteller künftig auch weniger vom süssen Stoff zufügen dürfen. Mit einer Schüssel am Morgen werden dem Körper nämlich schon sechs Stück Würfelzucker verabreicht.

7. Apfelsaft

Kühler Saft aus frischen Schweizer Äpfeln? Klingt nicht schlecht. Ist aber auch eine wahrhaftige Zuckerfalle. In einem Liter sind etwa 100 Gramm Zucker enthalten. Mit einem Glas Saft sind das bereits etwa 20 Gramm. Zum Vergleich: Wer ein Glas Coca-Cola trinkt, nimmt rund 24 Gramm zu sich.

8. Salatsauce

Es ist zwar deutlich einfacher, fertiges Dressing auf seinen Salatteller zu schütten, als selbst eine Sauce zu zaubern. Dafür ist die Salatsauce aus dem Supermarkt auch deutlich ungesünder. Auf einen Esslöffel des fertigen Dressings kommt nämlich bis zu einem Esslöffel Zucker.

9. Sekt

Mit einem «Prost» zwei Stück Würfelzucker schlucken? Das kommt ungefähr hin. In 100 Milliliter Sekt stecken bis zu fünf Gramm Zucker. Je nachdem, wie oft die Gläser nachgefüllt werden, kann das Anstossen zu einer riesigen Zuckerbombe werden. (nka)

Die Lebensmittel sind auf folgenden Webseiten als Zuckerfallen aufgelistet:

http://eatsmarter.de/ernaehrung/7-heimtueckische-zuckerfallen-im-supermarkt

http://www.bildderfrau.de/diaet-abnehmen/die-zehn-groessten-zuckerfallen-diaet-tips-d10399c175747.html

http://www.vital.de/essen/gesunde-ernaehrung/artikel/versteckter-zucker

http://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund-essen/ernaehrung-achtung-zuckerfalle-versteckte-zuckerbomben-in-lebensmitteln_aid_13833.html