Eine kurze Verbeugung, ein schüchternes «Danke schön». Dann geht Benjamin Dolic schon wieder von der Bühne. Man glaubt es kaum, dass der ruhige Zuchwiler nur wenige Sekunden zuvor mit seiner Performance von «She's out of my life» von Michael Jackson für Gänsehaut in der Arena gesorgt hat. Es herrschte Totenstille während dem Auftritt von Dolic, nach dem letzten Ton brach tosender Applaus aus.

Ganz anders dann sein zweiter Finalauftritt. Zusammen mit dem Popstar Zara Larsson singt der 21-Jährige «Ruin my Life». Bei diesem Song zeigt er sich von einer ganz anderen Seite. Energiegeladen und mit Tanzeinlagen brauchte sich der gebürtige Slowene auch vor dem Popsternchen Larsson nicht zu verstecken.

Die Schwedin gab sich während dem gemeinsamen Proben begeistert: «Du hast eine fantastische Stimme», sagte sie zu Benjamin. Er habe alles, was es im Musikbusiness brauche.

Mit Coach Yvonne Catterfeld sang der Zuchwiler «Creep» von Radiohead. «Benjamin ist ‹very special›», meinte die deutsche Sängerin im Anschluss. Der Schweizer würde sie immer wieder umhauen. «Ich entdecke dich immer wieder neu. Du bist irre wandelbar und bescheiden und du hast eine Vision.»

Ganz nach vorne reichte es für Benjamin Dolic am Ende nicht. Der Gewinner von «The Voice of Germany» 2018 ist mit grossem Abstand Samuel Rösch (54.9%). Doch dahinter reicht es für Benjamin Dolic mit 16.6 Prozent für Rang zwei.

Bereits vor dem Finale sprach Dolic von der besten Zeit seines Lebens – und postete ein Foto von sich mit Coach Yvonne Catterfeld. (rka/ldu)

Benjamin Dolic aka Usually Quiet mit Yvonne Catterfeld vor dem Finale

Er beweist nicht nur Mut, sondern auch Talent

Er beweist nicht nur Mut, sondern auch Talent – Beitrag von TeleM1 nach den «Battles»

Er performte Songs, die sich nicht jeder zutraut. Der junge Solothurner singt sich bei „The Voice of Germany“ in die Herzen der Zuschauer.