Landwirtschaft

Zu radikal: Bauernverband sagt Nein zu No Billag

Bauernverband sagt Nein zu No Billag (Symbolbild)

Bauernverband sagt Nein zu No Billag (Symbolbild)

Der Vorstand des Solothurner Bauernverbandes (SOBV) erachtet die No-Billag-Initiative als zu radikal. Eine seriöse Berichterstattung sei für die Landwirtschaft besonders wichtig.

Der Vorstand des Solothurner Bauernverbandes (SOBV) erachtet die No-Billag-Initiative als zu radikal. «Eine Annahme würde dazu führen, dass die Medien sehr stark von Werbeeinnahmen und finanzstarken Organisationen und Einzelpersonen abhängig wären», hält der Verband in einer Stellungnahme fest.

Die Landwirtschaftsbranche und die ländlichen Regionen wären von diesem «werbeabhängigen Finanzierungsmodell» besonders stark betroffen, weil sich die unterstützten Medien vor allem «auf bevölkerungsstarke Regionen und finanzstarke Branchen fokussieren würden».

Doch eine seriöse Berichterstattung sei auch für die Landwirtschaft sehr wichtig, so der SOBV, «da die Gesellschaft immer weniger über die Branche und über die Lebensmittelproduktion informiert ist». Zudem ist dem SOBV eine «politisch unabhängige und neutrale» Medienlandschaft wichtig, die auch die ländlichen und mehrsprachigen Regionen der Schweiz berücksichtigt».

Die Urheber der No-Billag-Initiative, über die in der Schweiz am 4. März abgestimmt wird, verlangen, dass der Bund keine Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen mehr erheben darf. (szr)

Meistgesehen

Artboard 1