Abstimmung
«Zu bürokratisch und gefährlich»: Solothurner Landwirt bekämpft Hornkuh-Initiative

Die Hornkuhinitiative spaltet derzeit nicht nur die Schweizer Bevölkerung, auch unter Landwirten gibt es unterschiedliche Meinungen. So setzt sich der Solothurner Bauernverband für ein Nein am 25. November ein.

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Der Landwirt aus Laupersdorf, Edgar Kupper, spricht sich gegen die Hornkuh-Initiative aus.

Der Landwirt aus Laupersdorf, Edgar Kupper, spricht sich gegen die Hornkuh-Initiative aus.

zvg

Die Hornkuh-Initiative spaltet derzeit die Schweiz. Ist das Ja-Lager noch stark in den Abstimmungskampf gestartet, zeigen neuste Umfragen, dass die Initiative auf der Kippe steht. Und auch unter Bauern herrscht Uneinigkeit darüber, ob Landwirte für Hornkühe subventioniert werden sollen oder nicht. Dies zeigt ein Beitrag von «TeleM1» auf.

Für den Bauern und Vater der Initiative Armin Capaul ist der Fall klar. Kühe mit Hörnern gehören zur Schweiz und zur Schweizer Symbolik. Allein schon aus Tierliebe setze er sich für Hornkühe ein.

Etwas anders sieht es der Laupersdorfer Landwirt und Kantonsrat Edgar Kupper (CVP). Es sei nicht die Aufgabe des Bundesrates, sich mit Kuhhörnern zu befassen, argumentiert der politische Berater des Solothurner Bauernverbandes. Die Initiative bringe nur mehr Bürokratie und gleichzeitig würde durch die Hörner die Unfallgefahr steigen. (rka)