Der Entwurf der Zivilstandsverordnung und der Entwurf der Verordnung über die Gebühren im Zivilstandswesen zielen darauf ab, Gesetzesänderungen und andere kleinere Anpassungen in den neuen Verordnungen zu integrieren. 

Der Regierungsrat ist grundsätzlich mit den Änderungen einverstanden. So findet er es zeitgemäss, dass die Zivilstandsämter keine Publikationen von Zivilstandsereignissen wie zum Beispiel Geburten oder Todesfälle mehr machen.

Diese Rolle wird heute von den Spitälern übernommen, welche selbst verantwortlich sind, dass der Persönlichkeitsschutz der betroffenen Familien gewahrt wird. 

Einverstanden ist er auch mit dem Auftrag, die früher geführten Familienregisterbücher auf Mikrofilm zu sichern, geht es hier doch um die Erhaltung von Kulturgut.

Nur bedingt einverstanden ist er mit der Aufhebung von Gebühren ohne – entsprechend dem Kostendeckungs- und Aequivalenzprinzip – einen Ausgleich zu schaffen.

Verschiedene Beurkundungsverfahren wie die Ehevorbereitung oder die Kindsanerkennung sind in den letzten Jahren komplexer und aufwändiger geworden, dies vor allem im internationalen Kontext. Dies möchte der Regierungsrat bei den Gebühren entsprechend berücksichtigt sehen. (sks)