Kanton Solothurn
Zahlreiche Einbrüche gemeldet – Polizei erhöht Präsenz

Bei der Kantonspolizei Solothurn gingen in den letzten Tagen mehrere Meldungen über Einbrüche ein. Besonders betroffen waren die Gemeinden Olten, Trimbach und Niedergösgen.

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Die Einbrecher kommen zu jeder Tages- und Nachtzeit. (Symbolbild)

Die Einbrecher kommen zu jeder Tages- und Nachtzeit. (Symbolbild)

KEYSTONE

Die unbekannten Einbrecher drangen in Ein-und Mehrfamilienhäuser und Geschäftsliegenschaften ein, wie aus einer Mitteilung der Kantonspolizei Solothurn hervorgeht. «Sie sind in der Regel bandenmässig organisiert und dringen zu jeder Tages- und Nachtzeit in die Objekte ein.»

Von den Einbrüchen der letzten Tage (die Einbrüche häuften sich ab letzten Donnerstag) waren vor allem die Regionen Gäu, Olten und Gösgen betroffen. Auf Anfrage benennt die Kantonspolizei Solothurn die «Hotspots» mit Stadt Olten, Trimbach, Oensingen und Niedergösgen. Auch im Westen des Kantons gab es vereinzelte Einbrüche.

Mit der bevorstehenden Umstellung auf die Winterzeit steige die Zahl der Einbrüche erfahrungsgemäss in der frühen Dämmerung, warnt die Polizei.

Die Kantonspolizei habe deshalb ihre Präsenz durch vermehrte Patrouillentätigkeit in den betroffenen Gebieten erhöht.

Aber auch die Bevölkerung kann helfen. «Durch erhöhte Aufmerksamkeit, richtiges Verhalten und geeignete Massnahmen könnten Einbrüche reduziert werden», so die Polizei. (ldu)

So schützen Sie sich

- Stellen Sie sicher, dass Türen und Fenster immer geschlossen sind, wenn Sie nicht zu Hause sind. Auch in Garagen und Nebenräumen.

- Vermitteln Sie den Eindruck, dass Sie zu Hause sind. In der Regel scheuen Einbrecher das Licht. Gute Dienste leisten Bewegungsmelder, welche beim Betreten des Grundstückes eine Lichtquelle aktivieren. Signalisieren Sie zusätzlich Anwesenheit mit Zeitschaltuhren. Verhindern Sie wenn möglich, den direkten Einblick in den Wohnbereich.

- Kommunizieren Sie Ihre Abwesenheit nicht durch Notizen an der Eingangstüre, durch Abwesenheitsnachrichten auf dem Telefonbeantworter oder Statusmeldungen und Ferienfotos via «Facebook» und «Twitter». Auch überfüllte Briefkästen deuten auf Ferienabwesenheit hin.

- Suchen Sie Nachbarschaftshilfe! Orientieren Sie diese, wenn Sie in die Ferien reisen. Offerieren Sie ihm Ihren Autoabstellplatz. Dies signalisiert Anwesenheit.

- Schlüsselverstecke unter Türvorlegern, im Milchkasten, im Blumentopf oder an einem sonst leicht zugänglichen Ort kennen auch die Einbrecher.

- Ersetzen Sie alte Fenstergriffe durch abschliessbare (es ist nur eine kleine Investition und die Montage braucht keinen Handwerker).

- Benachrichtigen Sie lieber einmal zu viel als zu wenig, über Telefon 112 oder 117, die Polizei, besonders wenn:

- - sich unbekannte Personen, auch tagsüber, in verdächtiger Weise bei Ihrem Haus, in der Nachbarschaft oder im Quartier aufhalten.

- - sich Fahrzeuge (besonders mit ausländischen Kontrollschildern) auffällig langsam durch Ihr Quartier bewegen oder parkiert sind.

- unüblicher Lärm oder Geräusche in Ihrem Haus oder aus der Nachbarschaft hörbar sind (z.B. einmaliges kurzes Glasklirren).