Was Hausärzte und Spitäler bereits vor Wochenfrist prophezeiten, bestätigten auch die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Demnach waren letzte Woche noch 379 Personen, die hochgerechnet auf 100 000 Einwohner einen Arzt aufsuchten, vom Grippe-Virus betroffen.

In der Woche zuvor waren es in den Kantonen Solothurn, Aargau, Basel-Landschaft und Basel-Stadt mit 633 Personen noch fast doppelt so viele. Ab 70 Grippefällen spricht das BAG von einer Epidemie.

Region liegt neu an der Spitze

Schweizweit sank die Zahl der Grippebedingten Arztbesuchte letzte Woche gar auf 307 Konsultationen pro 100 000 Einwohner. Womit laut BAG das Grippevirus zum zweiten Mal in Folge stark zurückging. Nach Regionen betrachtet werden neuerdings die meisten Grippeerkrankungen aus der Region Nordwestschweiz gemeldet. Bisher waren Tessin und Graubünden die Spitzenreiter.

Damit steht inzwischen auch fest: Die Rekordwerte des Grippewinters 2012/13 (mit etwa 450 Arztbesuchen pro 100 000 Einwohner) wurden nicht erreicht. (sat)