Solothurn

«Woche der Religionen» soll interreligiösen Dialog und Handeln fördern

Vom 5.-13. November 2016 findet die Woche der Religionen statt. (Symbolbild)

Vom 5.-13. November 2016 findet die Woche der Religionen statt. (Symbolbild)

Vom 5. bis 13. November findet schweizweit die traditionelle „Woche der Religionen“ statt. Die Woche der Religionen ist eine Plattform für Begegnung, Dialog und Handeln zwischen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit, die auch Nichtreligiösen offen steht.

Im Kanton Solothurn veranstaltet der „Runde Tisch der Religionen“ eine Veranstaltungsreihe für die Bevölkerung. Diese steht unter den Motto „Zum interreligiösen Dialog gehört das interreligiöse Handeln“.

Interreligiöser Spaziergang durchs Niederamt

Die Ausstellung Weltethos in Olten lädt während der Dauer der Veranstaltungsreihe dazu ein, die verschiedenen Religionen und ihre gemeinsamen Werte kennenzulernen. Ein interreligiöser Spaziergang durchs Niederamt ermöglicht es Interessierten die Römisch-katholischen Kirchen in Däniken und Gretzenbach, die Evangelisch-reformierte Kirche in Däniken, das Sikh-Zentrum in Däniken, sowie das Buddhistische Thai-Zentrum in Gretzenbach kennenzulernen.

Anschliessend laden die Veranstalterinnen und Veranstalter zu einem Apéro ein, das Gelegenheit zu vertieften Gesprächen ermöglichen soll. Für den Transfer zu den einzelnen Angeboten ist bei Bedarf gesorgt.

Frauenrollen – Männerrollen

In Olten diskutieren Vertreter verschiedener Religionen unter der Leitung der SRF Moderatorin Amira Hafner-Al Jabaji die Frauen- und Männerrollen in den unterschiedlichen Religionen. In Solothurn laden Vertreter der christlichen Kirchen, des Islams und der Judentums zu einer Führung zum Thema „Einsiedler – Heilige – Propheten“ durch die Verenaschlucht. Anschliessend bietet ein gemeinsames Nachtessen Raum für Gespräche.

Fragen erwünscht!

In der Woche der Religionen werden Geschichte und Geschichten von Menschen mit verschiedenem Glauben, unterschiedlichen Ritualen und Ursprüngen thematisiert. Dabei besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und kompetente Antworten zu erhalten.

Gleichzeitig können sich die beteiligten Gemeinschaften frei darstellen, ohne aber für die eigene Überzeugung zu werben. Vorurteile und Halbwissen können so durch bessere Kenntnisse über andere Religionen und Anschauungen ersetzt werden. (sks)

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