Corona-Virus
«Wir sind vorbereitet»: Solothurner Spitäler nehmen das Virus ernst – tägliche Arbeit wird aber nicht davon beeinflusst

Die Solothurner Spitäler sind auf das Corona-Virus vorbereitet. Trotzdem hat das Virus keinen Einfluss auf die tägliche Arbeit.

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Spitäler sind vorbereitet auf das Virus.

Spitäler sind vorbereitet auf das Virus.

Hanspeter Bärtschi

Auch in den Solothurner Spitälern verfolgt man die Entwicklung der Erkrankung genau. «Unsere Spitäler haben Massnahmen ergriffen, damit mögliche Fälle schnell entdeckt und die Patienten entsprechend isoliert und behandelt werden können», schreibt Sprecher Gian Trionfini. Da es im Moment noch keine spezifische Therapie gebe, würden die Patienten symptomatisch behandelt. Entscheidend sei, dass die Weiterverbreitung des Virus verhindert werden könne.

Grundsätzlich habe das neue Virus aber keinen Einfluss auf die tägliche Arbeit in den Spitälern, schreibt Trionfini. «Bis jetzt sieht es so aus, dass – wenn überhaupt – nur eine kleine Zahl Patienten mit der Erkrankung in die Schweiz kommen.»

Kantonsarzt Lukas Fenner betont derweil, wie wichtig die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit und den umliegenden Kantonen sei. «Das Vorgehen soll national einheitlich und koordiniert sein.» Man nehme die Situation ernst, beobachte laufend die Entwicklungen und befinde sich in engem Austausch mit den Spitälern und der Ärzteschaft im Kanton. «Wir sind vorbereitet.»(agl)