Weissenstein
Wintersport auf den Jurahöhen: Skifahren nein, schlitteln ja

Endlich: Der langersehnte Schnee ist da, die Jurahöhen sind weiss gepudert. Allerdings reicht die Schneedecke noch nicht zum Skifahren in der Region, dagegen ist Schlitteln möglich. Offen sind die Abfahrten auf dem Weissenstein und auf der Wasserfallen.

Franz Schaible
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Die Schlittelbahn Weissenstein-Süd ist offen.

Die Schlittelbahn Weissenstein-Süd ist offen.

Oliver Menge/Archiv

Frau Holle hat geliefert: Die Schneefälle haben die Jurahöhen in eine wunderschöne Winterlandschaft verwandelt. Trotzdem müssen sich die Wintersportler und -sportlerinnen noch etwas gedulden. Denn weder auf dem Grenchenberg, dem Balmberg oder in Langenbruck sind die Skilifte in Betrieb. "Die Schneedecke reicht für die Pistenpräparation noch nicht aus", sagt stellvertretend Tobias Freudiger, Betriebsleiter der Skilift Grenchenberg AG.

Auch zum Langlaufen ist die Schneedecke zu dünn. "Wir können die Loipe auf dem Weissenstein noch nicht präparieren", bedauert Daniel Werren vom Nordic Zentrum Weissenstein. Jetzt hoffen alle Skiliftbetreiber auf weitere Schnefälle in den kommenden Tagen. Sobald die Schneedecke rund 30 Zentimeter misst, will man die Anlagen umgehend in Betrieb nehmen. "Wir sind bereit, die Lifte sofort laufen zu lassen", sagt Peter Hammer, Betreiber der beiden Lifte in Langenbruck.

Schlittelbahnen geöffnet

Bessere Nachrichten gibt es für Schlittlerinnen und Schlittler. Die Schlittelbahn auf der Südseite vom Weissenstein ist geöffnet. Dass die Piste allerdings noch nicht in perfektem Zustand ist, zeigt die Anmerkung "fahrbar" auf der Homepage der Seilbahn Weissenstein AG. Auch die vier Kilometer lange Schlittelbahn von der Wasserfallen nach Reigoldswil ist seit heute geöffnet. Zu verdanken sei dies auch Landwirt und Schlittelpistenexperte Hans Schaad, heisst es in einer Mitteilung. "Ihm gelingt es jeweils, aus wenig Schnee eine tolle Schlittelpiste herzurichten."