Der wichtigste Tipp vorneweg: Benachrichtigen Sie lieber einmal zu viel als zu wenig die Polizei über Telefon 112 oder 117, besonders wenn ...

  • sich unbekannte Personen, auch tagsüber, in verdächtiger Weise bei Ihrem Haus, in der Nachbarschaft oder im Quartier aufhalten;
  • sich Fahrzeuge (besonders mit ausländischen Kontrollschildern) auffällig langsam durch Ihr Quartier bewegen;
  • unüblicher Lärm oder Geräusche wie kurzes Glasklirren in Ihrem Haus oder aus der Nachbarschaft hörbar sind;
  • stellen Sie sicher, dass Türen und Fenster immer geschlossen sind, wenn Sie nicht zu Hause sind. Auch in Garagen und Nebenräumen;
  • vermitteln Sie den Eindruck, dass Sie zu Hause sind. In der Regel scheuen Einbrecher das Licht. Gute Dienste leisten Bewegungsmelder, die beim Betreten des Grundstückes eine Lichtquelle aktivieren. Signalisieren Sie Anwesenheit mit Zeitschaltuhren. Verhindern Sie zudem den direkten Einblick in den Wohnbereich;
  • kommunizieren Sie Ihre Abwesenheit nicht durch Notizen an der Eingangstüre, durch Abwesenheitsnachrichten auf dem Telefonbeantworter oder Statusmeldungen und Ferienfotos via «Facebook» oder «Twitter». Auch überfüllte Briefkästen deuten auf Ferienabwesenheit hin;
  • orientieren Sie die Nachbarn, wenn Sie in die Ferien reisen. Offerieren Sie Ihren Autoabstellplatz. Dies signalisiert Anwesenheit;
  • Schlüsselverstecke unter Türvorlegern, im Milchkasten, im Blumentopf oder an einem sonst leicht zugänglichen Ort finden auch die Einbrecher;
  • ersetzen Sie alte Fenstergriffe durch abschliessbare. Das bedeutet nur eine kleine Investition und für die Montage braucht es keinen Handwerker.

Für eine kostenlose Sicherheitsberatung steht der Sicherheitsberater der Kantonspolizei Solothurn unter der Nummer 062 387 70 62 oder via Mail

an sicherheitsberatung@kapo.so.ch zur Verfügung. (pks)

Infos: www.polizei.so.ch, www.skppsc.ch