Bele Schmid, Betriebsleiter des Seilparks Balmberg rechnet mit einem Rückgang der Eintritte. Und das, obwohl er für diese Saison den Seilpark mit einem neuen Parcours ausgebaut hat. «Stand heute rechnen wir mit einem Minus von zwanzig Prozent.» Der Frühling sei gut gelaufen. Schmid konnte den Seilpark bereits eine Woche früher öffnen als geplant. Im Juli verbucht er aber ein Minus von 30 Prozent.

Einbussen in Langenbruck

Auch Peter Hammer, Betriebsleiter der Solarbobbahn und des Seilparks Langenbruck, im Nachbarkanton Baselbiet, zeigt sich enttäuscht. Er hatte vor allem in den Unterhalt seiner Anlagen investiert. Im Gegensatz zum Balmberg zählte er bereits im Juni vierzig Prozent weniger Eintritte. Hammer erwähnt darüber hinaus noch zwei sonnige Sonntage im August, die sein Resultat noch ein wenig aufwerten.

Verantwortlich für die negativen Ergebnisse ist, wie bei den Schwimmbädern, das schlechte Wetter. «Das Wetter hat natürlich immer einen Einfluss», sagt Schmid. Hinzu komme auch, dass die Anzahl der Seilparks in den letzten Jahren zugenommen habe.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Beide Betreiber hoffen nun noch auf September und Oktober. «Der Herbst kann uns das schlechte Resultat eventuell noch etwas aufwerten», hofft Schmid. Auch in Langenbruck gibt man die Hoffnung noch nicht ganz auf: «Wir hoffen, dass die Leute das regionale Angebot weiterhin schätzen und im Herbst etwas besser nutzen», so Hammer.

Nach den Herbstferien öffnet er seine Attraktionen nur noch an Sonn- und Feiertagen. Der Seilpark Balmberg schliesst am 2. November. Es bleibt beiden also nur eines: Abwarten auf die nächsten Sonnentage. Stellt sich nur die Frage: Wann kommen diese?