«La Cuisine des Jeunes»

Wettbewerb für Jungköche: Gleich zwei Solothurner mischen im Finale mit

Simon Grimbichler und Lorenzo Demirboga haben in der Vorauswahl mit ihren Rezepten überzeugt.

Simon Grimbichler und Lorenzo Demirboga haben in der Vorauswahl mit ihren Rezepten überzeugt.

Im Finale des 18. Kochwettbewerbs «La Cuisine des Jeunes» werden vier junge Köche live vor einer Jury kochen. Darunter sind zwei aus dem Kanton Solothurn.

Lorenzo Demirboga (19) vom Limpach's in Buchegg und Simon Grimbichler (19) vom Restaurant Aarhof in Olten sind dabei, wenn am 21.September in Bern das Finale von «La Cuisine des Jeunes» über die Bühne geht. Es ist bereits die 18.Ausgabe des Wettbewerbs, der von «Schweizer Fleisch» durchgeführt wird. Die Herausforderung heisst in diesem Jahr «The Art of Pork! Zeig uns grosse Kochkunst – mit deiner Kreation aus bestem Schweizer Schweinefleisch». Gesucht wird ein originelles, kreatives und feines Rezept.

Unter den Einsendungen habe Lorenzo Demirboga mit seinem Rezept «Eine schaurig schöne Schweinerei» und Simon Grimbichler mit «Drei Schweine im Futterparadies» überzeugt, teilt «Schweizer Fleisch» mit. Einzelheiten zu den Rezepten werden nicht preisgegeben. Nur so viel: «Die beiden haben das Hauptelement Schweizer Schweinefleisch auf verschiedenste und spannende Art und Weise inszeniert und in ihrem Gericht integriert», heisst es auf Anfrage. Darauf werde besonders geachtet. «Natürlich müssen neben dem Fleisch auch die anderen Komponenten passend und stimmig gewählt sein, damit das Gericht als Ganzes harmoniert.»

Sowohl Demirboga aus Lützelflüh und Grimbichler aus Olten haben 2019 ihre Lehrabschlüsse gemacht. In den Videoporträts erzählten sie von ihrer Leidenschaft und auch, was ihre für den Wettbewerb kreierten Gerichte ausmacht:  

Überzeugende Qualität der Eingaben

Wie viele Köche sich für den Wettbewerb beworben haben, kommunizieren die Organisatoren nicht. Über die «zahlreichen Eingaben» habe man sich gefreut, «bedenke man die turbulente Zeit, die die Gastronomie durchleben musste und immer noch muss». Auch die Qualität der Eingaben sei überzeugend gewesen und habe es der Jury nicht leicht gemacht, sich für vier Finalisten zu entscheiden.

Neben den beiden Solothurner Nachwuchstalenten sind noch Mohammadali Nuri vom Casino Bern und Joel Rocha vom Glion Institut de Hautes Études, Glion-sur-Montreux im Wettbewerb dabei. 

2000 Franken Preisgeld

Solothurn ist auch in der Jury vertreten: Stefan Bader vom Restaurant zum alten Stephan in Solothurn wird die Talente zusammen mit Silvia Manser vom Restaurant Truube in Gais, Marc Engel vom Restaurant Aux Trois Amis in Schernelz und Björn Inniger vom Restaurant Alpenblick in Adelboden benoten. 

Wer den Wettbewerb gewinnt, erhält eine Trophäe und ein Preisgeld von 2000 Franken. Zudem darf die Person ein Jahr lang eigene Gerichte im Gastro-Magazin «Messer & Gabel» präsentieren. Auch die anderen Finalisten gehen nicht mit leeren Händen nach Hause: Sie erhalten je ein Diplom und 600 Franken. (ldu)

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