Kantonsrat
Werkhof Härkingen wird mit Neubau in Wangen bei Olten ersetzt

Der Kanton Solothurn kann in Wangen bei Olten für 7,8 Millionen Franken einen neuen Werkhof für das Kreisbauamt II realisieren. Der Verpflichtungskredit war am Donnerstag im Solothurner Kantonsrat unbestritten. Er wurde mit 93 zu 0 Stimmen bewilligt.

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Der Werkhof in Härkingen
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Der Werkhof in Härkingen

Bruno Kissling

Der bisherige Werkhof des KBA II in Härkingen weise erhebliche Mängel auf und könne nicht erweitert werden, sagte Kantonsrat Heiner Studer (FDP) namens der vorberatenden Kommission. Hingegen sei der neue Standort in Wangen bei Olten ideal. Die Parzelle befinde sich bereits in Kantonsbesitz.

Die Fraktionen brachten am Projekt nur geringfügige Kritik an. Die SVP störte sich an den 75'000 Franken, die für Kunst am Bau verwendet werden sollen. Für dieses Geld sollte man gescheiter jedem KBA-Mitarbeiter jede Woche ein Bier und eine Cervelat spendieren, hiess es.

Die Grünen kritisierten die schlechte Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Obwohl der Bahnhof gerade gegenüber des neuen Werkhofes liege, könne er nicht direkt, sondern nur auf Umwegen erreicht werden.

In Wangen bei Olten entsteht ein moderner Werkhof mit einer Einstellhalle für zehn grössere Fahrzeuge, einer Werkstatt, einer Waschanlage, einer Schlosserei und einem Lager. Dazu kommen Büros, ein Archiv und Aufenthaltsräume.

Das Gebäude wird aus Schweizer Holz und im Minergie-P-Eco-Standard erstellt. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert. Mit 7,8 Millionen Franken entsprächen die Baukosten denjenigen vergleichbarer Werkhofneubauten in anderen Kantonen, hiess es.

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