Weissenstein
Wenn Kühe auf Didgeridoos treffen ist Uhuru-Zeit

Das Uhuru Festival auf dem Weissenstein lockt viele Besucher an, sogar Grossmütter.

Yvonne Aregger
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Uhuru Festival 2018
11 Bilder
Das Uhuru Festival und seine Besucher bringen viel Farbe auf den Weissenstein.
Uhuru Festival
Im Djembekurs wird eifrig getrommelt.
Uhuru Festival
Uhuru Festival
Hier wird gezeltet
Ein kleines Flöten-Ständchen für die Besucher.
Das Uhuru Festival und seine Besucher bringen viel Farbe auf den Weissenstein.
Uhuru Festival

Uhuru Festival 2018

Yvonne Aregger

Sonnenschein und warme Temperaturen auf dem Solothurner Hausberg – die Besucher des Uhuru Festivals 2018 haben Glück mit dem Wetter. Auch dieses Jahr verwandelt sich der Weissenstein für eine Woche – vom 28. Juli bis 3. August – in einen Ort wo viel getanzt, gesungen und gelernt wird. Es werden Kurse angeboten und Konzerte gespielt.

Auf den Wiesen hinter dem Kurhaus haben es sich die Besucher gemütlich gemacht. Verschiedenste Zelte – sogar einige Indianertipis – sind verteilt auf den Matten, auf denen vor gut einer Woche am Weissensteinschwinget noch im Sägemehl gerungen wurde.

Es gibt überall etwas zu sehen, da eine Gruppe von jungen Leuten, die vor einem exotisch aussehenden Zelt gemeinsam musizieren und lachen, dort spielende Kinder und im Festzelt verschiedenste kulinarische Angebote, die viele um die Mittagszeit anlocken.

Im Festzelt sitzt auch Eveline aus dem Appenzellerland: «Ich bin mit meinen Kindern hier, es ist super. Das Ambiente ist toll und die Leute sind sehr freundlich. Das Ganze lebt regelrecht.» Sie ist gerade dabei ihren Kindern beim Jonglieren auf der Bühne zu zu schauen. Nicht nur die Kunst der Jonglage kann hier erlernt werden, sondern auch vieles mehr. So gibt es beispielsweise auch Kurse im Yoga, in Body Percussion oder im Didgeridoo spielen.

Afrikanische Rhythmen ertönen im nächsten Zelt. Dort wird eifrig im Takt auf Djemben geschlagen. Obwohl der Kurs für Anfänger ist, tönt das Ganze schon sehr professionell, die Kurse laufen allerdings auch schon seit Beginn des Festivals täglich. Auch auf dem Zeltplatz ist einiges los. Vor einem grossen Zelt sitzt eine ganze Familie.

Thesi, die Grossmutter, erklärt: «Das Festival ist nicht nur super für Kinder, sondern auch für Grossmütter. Heuer ist mein zwanzigstes Uhuru Festival.» Nicht weit vom Zeltplatz entfernt ist der Kinderspielplatz. Besonders das grosse Trampolin ist sehr beliebt. Angela ist mit der kleinen Giulia am Festival. «Es ist ein schönes und kleines Festival», erklärt Angela während Giulia ein Stück Pizza verzehrt.

Auf dem Weissenstein ist diese Woche also einiges los. Das Uhuru Festival ist eindeutig etwas Spezielles, nicht nur, dass der Hausberg auf einmal ganz bunt und mit Indianer-Tipis bestückt ist, auch die sonderbare Mischung aus Kuhglockengebimmel und Didgeridoo-Klängen sollte niemand verpassen.

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