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Weniger Umsatz wegen Vogelgrippe – Güggeli-Verkäufer sind besorgt

Verkaufsgift: Güggeli in Zeiten der Vogelgrippe

Verkaufsgift: Güggeli in Zeiten der Vogelgrippe

Die einzelnen Virus-Fälle in der Schweiz wirken sich auch auf das Kaufverhalten aus. Güggeli-Verkäufer sind besorgt.

Die Fälle von Vogelgrippe-Virus, die in der Schweiz bisher auftraten, wirken sich auch auf das Kaufverhalten aus. Güggeli-Verkäufer sind besorgt.

Die vor 10 Jahren grassierende Vogelgrippe bescherte den Güggeli-Verkäufern Umsatzeinbussen. Kaufen die Leute auch dieses Jahr aus Angst weniger gebratene Hähnchen? 

«Der Verkauf ging etwa 20 bis 25 Prozent zurück», sagt der Trimbacher Andreas Staub, der in verschiedenen Gemeinden im Kanton Poulet verkauft. Die Leute hätten wohl Angst und seien heutzutage sensibel, meint er gegenüber TeleM1. Auch seine Berufskollegen würden weniger verkaufen, weiss Staub. Er hofft, dass der Wirbel bald abnimmt, damit es nicht ans Eingemachte geht.   

Angst haben müsste aber niemand, denn das Virus H5N8 ist nicht auf Menschen übertragbar. 

Keinen Umsatzeinbruch gab es bisher im Stadtsolothurner Restaurant Chicken Chaotikum. Dort heisst es «alles beim Alten»: Es gibt gleich viel Poulet und auch gleich viele Gäste. «Auch die Preise sind nicht gefallen», so Inhaber und Koch Robert Racheter. (ldu)

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