Coronavirus

«Weiterhin besorgniserregend»: Unterstützung für Spitäler in Solothurn und Olten wird verlängert

Patienten auf einer Corona-Station im Spital. (Archiv)

Patienten auf einer Corona-Station im Spital. (Archiv)

Die Corona-Situation im Kanton Solothurn ist weiterhin besorgniserregend, insbesondere bei den Spitälern. Der Kanton verlängert deshalb die personelle Unterstützung für das Bürgerspital Solothurn und das Kantonspital Olten bis zum 31. Januar 2021.

Seit dem 21. Dezember 2020 werden das Bürgerspital Solothurn (BSS) und das Kantonsspital Olten (KSO) mit zusätzlichem Personal aus der Privatklinik Obach und den Pallas Kliniken AG unterstützt. In Absprache mit allen Spitalverantwortlichen hatte der Kanton am 17. Dezember 2020 entschieden, dass diese Unterstützung bis zum 17. Januar 2021 geleistet wird. Vereinbarungsgemäss wurde die Notwendigkeit des Einsatzes vom Kanton regelmässig überprüft und am 29. Dezember 2020 bestätigt.

«Die Corona-Situation im Kanton ist weiterhin besorgniserregend», heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. «Die Fallzahlen verharren auf hohem Niveau und die Auswirkungen der Festtage können noch nicht verlässlich beurteilt werden.» Die Anzahl durchgeführter Tests sei über die Feiertage eingebrochen und die Positivitätsrate sei entsprechend angestiegen. Die Hospitalisationen sind laut Kanton variabel und verbleiben auf hohem Niveau. Es lässt sich noch kein klarer Trend feststellen. Aufgrund der aktuellen Lagebeurteilung ist die personelle Unterstützung für das BSS und das KSO weiterhin notwendig, so der Kanton.

Die personelle Unterstützung für das BSS und das KSO wird deshalb bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Gestützt auf einen wöchentlichen Lagebericht der soH wird die Lage vom Kanton überprüft und die Notwendigkeit des Einsatzes und die personelle Unterstützung der Situation angepasst. (sks)

Meistgesehen

Artboard 1