Der 47-Jährige war neben 18 Jahren Gefängnis dazu verurteilt worden, 25'000 Franken Genugtuung an die Mutter des Opfers und je 70'000 Franken an die damals 9- und 18-jährigen Kinder zu bezahlen. Zudem sollte er Schadenersatz leisten.

Der Franzose will das Urteil des Amtsgerichts aber nicht akzeptieren. Das Strafmass von 18 Jahren Gefängnis sei zu hoch, begründet sein Antwalt gegenüber Radio 32 den Weiterzug ans Obergericht.

Rein egoistische Motive

Der 47-Jährige hatte am 1. Juni 2009 in Bellach vor den Augen der beiden Kinder und diverser Nachbarn seine Frau mit einem Messer getötet.

Er habe unter aussergewöhnlicher Missachtung fremden Lebens und aus rein egoistischen Motiven gehandelt, lautete die Begründung des Gerichts für die hohe Strafe. Ausserdem sei er äusserst skrupellos vorgegangen. (ldu)