Wegen  Corona
«Kein Drama, aber schade»: Die künftige Kantonsratspräsidentin muss einen Teil ihrer Präsidentinnenfeier bereits absagen

Nadine Vögeli soll nächstes Jahr höchste Solothurnerin werden. Einen Teil der geplanten Festlichkeiten hat sie nun absagen müssen. Der Grund: Corona.

Raphael Karpf
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Jahr für Jahr bekommt der Solothurner Kantonsrat eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten – diese Person wird jeweils zum höchsten Solothurner oder zur höchsten Solothurnerin. Die Ehre wird im nächsten Jahr Nadine Vögeli (SP Hägendorf) zu Teil. Vorausgesetzt natürlich, sie wird gewählt. Die Wahl ist allerdings nur Formsache.

SP-Kantonsrätin Nadine Vögeli.

SP-Kantonsrätin Nadine Vögeli.

zvg

Und Jahr für Jahr wird diese Wahl jeweils gefeiert: im Heimatdorf der oder des Gewählten. So auch heuer: Am 8. Dezember wollte Vögeli eine Feier in der Raiffeisen Arena in Hägendorf durchführen.

Zu Beginn hätte es einen Apéro mit der Bevölkerung gegeben, der zweite Teil richtet sich dann an geladene Gäste, unter anderem Frau Landammann Susanne Schaffner, Vögelis Vorgänger Hugo Schumacher und Hägendorfs Gemeindepräsident Andreas Heller sollen Reden halten.

Raiffeisen Arena Hägendorf.

Raiffeisen Arena Hägendorf.

Bruno Kissling

Den ersten Teil, das Apéro, musste Vögeli wegen der steigenden Fallzahlen nun absagen. Zwar hätte die 3G-Regel gegolten. Doch selbst mit dieser Schutzmassnahme hielt man eine Durchführung für zu heikel. Ob der zweite Teil mit den geladenen Gästen durchgeführt werden kann, wird im Moment noch abgeklärt. Vögeli:

«Das Fest ist jeweils eine schöne Möglichkeit, mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Gerade nach dieser Zeit wäre das schön gewesen.»

Dass es nun nicht klappt, bedauert sie. Gleichzeitig relativiert sie: «Vielen anderen geht es im Moment auch so. Es ist kein Drama, aber einfach schade.»

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