Der Wechsel im Stiftungsratspräsidium war gezielt aufgegleist worden: Reto Stampfli wurde im letzten Januar als designierter Präsident in den Solodaris Stiftungsrat gewählt. Während eines Jahres hat er Einblick in die Stiftung erhalten. Stampfli ist Konrektor an der Kantonsschule Solothurn, Philosoph und Theologe – «und für Solodaris der absolute Wunsch-Nachfolger», sagt der abtretende Präsident Kilian Bärtschi.

Der Oltner amtete während neun Jahren als Präsident. Dieser ist das oberste Organ der Stiftung und zuständig für die strategische Ausrichtung und die Wahl der operativen Leitung. «Es waren spannende Jahre in einem sich stets verändernden Umfeld», sagt Bärtschi. Der Suva-Leiter Solothurn bleibt dem Stiftungsrat noch bis zum Abschluss der internen Strategieentwicklung – voraussichtlich Mitte 2019 – erhalten.
«Ich trage gern dazu bei, Räume zu schaffen und diese mit Ideen und Taten zu füllen», freut sich der 49-jährige Stadtsolothurner Reto Stampfli.

Die Eingliederung im Fokus

Die Stiftung engagiert sich für die berufliche und soziale Eingliederung von psychisch behinderten Menschen. Sie orientiert sich bei ihren Wohn- und Arbeitsangeboten an den Möglichkeiten und Fähigkeiten der Betroffenen. Ziel ist die Förderung einer grösstmöglichen selbstständigen Lebensführung. Die Stiftung will auch dazu beitragen, Vorurteile gegenüber Menschen mit einer psychischen Behinderung abzubauen. «Solodaris geniesst einen sehr guten Ruf. Das ist in erster Linie den rund 200 Mitarbeitenden zu verdanken, die sich tagtäglich engagieren», zeigt sich Stampfli überzeugt.

Bereits im Januar 2018 wurde der Stiftungsrat bis 2021 bestätigt. Dieser präsentiert sich nach dem Präsidentenwechsel wie folgt: Reto Stampfli (Präsident, Solothurn), Beat Nick (Vizepräsident, Oberdorf), Peter Brügger (Langendorf), Martin Hatzinger (Riehen), Eliane Hugi (Biberist), Dominik Fischer (Rickenbach), Thomas Knapp (Olten) und Domenika Senti (Solothurn).