Nostalgie
Was sich Verliebte vor hundert Jahren schrieben

Schon vor hundert Jahren schickten sich Verliebte und Freunde Karten zum Valentinstag. Wir zeigen eine Auswahl aus dem Sammlungsschatz der Solothurner Volkskundlerin Elisabeth Pfluger.

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Karten, die vor 100 Jahren zum Valentinstag verschickt wurden
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 1917 schrieb Matthias seiner Liebe Paulina diese Karte «O dürft ich heimlich mit Dir kosen...». Der Arme schrieb, dass er einen Arbeitsunfall hatte.
 Dieser Absender an Lina in Seewen gab nur Initialen an. Seine Zeilen von 1909 können Eifersucht nicht verbergen.
 Diese zwei Wonneproppen sollten Irene an ihre Freundin Monika erinnern. Sie schreibt 1923: «Brief folgt!»
 Auch Freundinnen schickten sich herzige Grüsse. Marie aus Pratteln beglückte mit dieser Karte 1912 ihre Freundin Bertha aus Wenslingen.
 Gewagt war diese Karte für damalige Sitten. Erstaunlich, dass Hulda sie ihrer Freundin Mina 1915 schickte.
 Bestseller: «Der Trompeter von Säckingen» war anfangs des 20. Jhs. Vorlage für viele «Liebeskarten».
 Ein sehr verliebter Eduard steckte seiner Auserwählten diese Karte ohne Marke in den Briefkasten.
 1919 schickte ein Unbekannter seiner Favoritin diese Karte mit silberumrandeten Schriftzug: «Gedenke mein.» Ein Treffen wurde abgemacht.

Karten, die vor 100 Jahren zum Valentinstag verschickt wurden