Von Januar bis Dezember
Was ist 2018 im Kanton Solothurn alles passiert? Der Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse

Zuerst der Sturm, dann das tragische Velofestival und zum Abschluss das Feuerdrama in Solothurn. Hier einen Überblick über die verschiedenen Ereignisse im Jahr 2018.

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Rückblick 2018 Kanton Solothurn
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Zu Beginn des Jahres wurde für Volley Schönenwerd einen Traum wahr. Sie erhalten eine neue Spielstätte – die Betoncoupe Arena.
Beim Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena.
Bengt-Ake Gustafsson wurde im Februar freigestellt. Erstes Training des EHCO mit dem neuen Cheftrainer und bisherigen Assistenten Chris Bartolone; der am Wochenende per sofort freigestellte Trainer Bengt-Ake Gustafsson verabschiedete sich vor dem Training mit wenigen Worten von der Mannschaft.
Von der Sonnwendfeier in Oensingen war dieses Jahr nicht viel zu sehen.
Ende März brannte die Holzbrücke in Olten. Die Schäden waren gut sichtbar.
Die Feuerwehr löschte vom Land und von Booten auf der Aare aus den Brand.
Ein Dokumentarfilm über Grenchen sorgte für grosse Diskussionen. Ein paar Monate später kam ein neues Image-Video auf. Das Video spielt auf eine ironische Weise mit den negativen Klischees zu Grenchen.
Die «Bike Days» in Solothurn fordern dieses Jahr ein Todesopfer und einen Schwerverletzten.
Bereits zum dritten Mal war die Karl's kühne Gassenschau in Olten.
Auch nächstes Jahr dürfen die Oltner die Gassenschau noch einmal geniessen.
Der FC Solothurn verlor das zweite Aufstiegsspiel gegen Münsingen mit 3:0 und stieg somit nicht in die Promotion League auf.
Das diesjährige Solothurner Kantonalturnfest fand rund um die Kreisschule Mittelgösgen statt.
Der STV Wolfwil ging beim Vereinswettkampf zum vierten Mal in Serie als Sieger hervor.
Das «Mandarinli» hatte im August seine letzte Reise.
Das Theaterstück Landesstreik «1918.ch» gastierte diesen Sommer in Olten.
27 Aufführungen gingen über die Bühne.
Im Oktober kaufte der Oftringer Chemiefirma Omya International Ltd. das Galderma-Spirig-Areal in Egerkingen und zügelt 150 Arbeitsplätze dorthin. Im Bild: Omya-Hauptsitz in Oftringen.
Im November starben sieben Personen beim Brand in einem Mehrfamilienhaus in Solothurn.
Die Feuerwehr konnte 19 Menschen aus dem Haus retten.
Im Dezember wurde bekannt, dass in Olten ein Ballsport-Center geplant ist. So soll die neue Ballsporthalle einmal aussehen.

Rückblick 2018 Kanton Solothurn

Christian Merz

Das Jahr 2018 neigt sich so langsam dem Ende zu. Doch was geschah nochmals alles im Kanton Solothurn? Wir lassen das Jahr 2018 mit einem Rückblick von Ereignissen Revue passieren.

Januar

Sturmtief «Burglind»

Anfangs Januar wütete das Sturmtief «Burglind» in der Schweiz. Auch im Kanton Solothurn richtete es grossen Schaden an. Mehr als 3000 Schadensmeldungen gingen bei der Solothurnische Gebäudeversicherung ein. Am meisten betroffen war die Region Thal/Gäu. Die Schadenssumme lag bei 10 Millionen Franken.

Sturm "Burglind" zerstört Wald in Kestenholz SO
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Landesweit wurden zehntausende Bäume umgeworfen oder geknickt.
Impressionen vom zerstörten Wald in Kestenholz .
Impressionen vom zerstörten Wald in Kestenholz .
Impressionen vom zerstörten Wald in Kestenholz.
Diese Luftaufnahme vom 4. Februar macht deutlich, welche Schäden der Wintersturm Burglind im Waldgebiet Aebisholz in Oensingen hinterlassen hat.

Sturm "Burglind" zerstört Wald in Kestenholz SO

Christian Merz

Betoncoupe Arena

Nach dem Motto «nicht reden, sondern liefern» wurde aus dem Traum einer Sport- und Eventhalle Schritt für Schritt Realität. 10 Monate dauerte der Bau und kostete 4,5 bis 5 Millionen Franken. Im Januar 2018 fand in der neuen Betoncoupe Arena in Schönenwerd das Eröffnungsspiel statt. Mehr als 1000 Zuschauer sorgten bei der neuen Heimspielstätte von Volley Schönenwerd für eine imposante Kulisse.

Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
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Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel Betoncoupe Arena in Schönenwerd
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.
Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.

Eröffnungsspiel in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd.

Remo Fröhlicher

Februar

«Happy Day» Millionärin

Frieda Schmassmann aus Dulliken wurde dank «Happy Day» Millionärin. Von 100'000 Losen war die 83-jährige Frau die glückliche Gewinnerin. Von dem ganzen Trubel bekam ihr Mann nichts mit, er hatte das ganze verschlafen.

Trainer Entlassung EHC Olten

Nach zwei 0:2-Niederlagen war es dem Verwaltungsrat des EHC Olten im Februar zu viel. Sie entliessen den schwedischen Headcoach Bengt-Åke Gustafsson per sofort. Für ihn übernahm der Assistent-Trainer Chris Bartolone den Trainer-Posten. Er führte die Powermäuse bis in den Playoff-Final, wo sie dann gegen den späteren Aufsteiger Rapperswil Jona Lakers scheiterten.

Bengt-Ake Gustafsson wurde im Februar freigestellt. Erstes Training des EHCO mit dem neuen Cheftrainer und bisherigen Assistenten Chris Bartolone; der am Wochenende per sofort freigestellte Trainer Bengt-Ake Gustafsson verabschiedete sich vor dem Training mit wenigen Worten von der Mannschaft.

Bengt-Ake Gustafsson wurde im Februar freigestellt. Erstes Training des EHCO mit dem neuen Cheftrainer und bisherigen Assistenten Chris Bartolone; der am Wochenende per sofort freigestellte Trainer Bengt-Ake Gustafsson verabschiedete sich vor dem Training mit wenigen Worten von der Mannschaft.

Bruno Kissling

März

Missglückte Sonnwendfeier

Die Sonnwendfeier in Oensingen verlief in diesem Jahr nicht wie gewünscht ab. Wegen tiefhängender Wolken und Windstille war vom grössten Feuerwerk in der Schweiz nicht viel zu sehen. Das Feuerwerk wird vom Vogelherdclub und vom Ravellenclub organisiert. In drei Jahren soll es hoffentlich wieder klappen mit dem Feuerwerk.

Sonnwendfeier Oensingen
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 Wer kann, sucht sich einen trockenen Platz, bevor es losgeht.
 Wer kann, sucht sich einen trockenen Platz, bevor es losgeht.
 OK-Präsident Urs Rölli (rechts) im Gespräch mit Marco Kühne, Leiter Marketing und Events bei Radio 32
 Tolle Stimmung im Festzelt
 Warme und regenfeste Kleider und ein Schirm sind ein Muss in diesem Jahr
 Im Fonduewagen am Schärme ist die Stimmung ausgezeichnet.
 Im Fonduewagen am Schärme ist die Stimmung ausgezeichnet.
 Gute Stimmung an der Sonnwendfeier in Oensingen trotz miserablen Wetters.
 Im Fonduewagen am Schärme ist die Stimmung asgezeichnet.
 Im Fonduewagen am Schärme ist die Stimmung asgezeichnet.
 Mat und Sven vom eigens dafür eingerichteten Radio sorgen aber mit cooler Musik und coolen Sprüchen für eine gute Stimmung.
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen Alle drei Jahre findet zur Sonnwendfeier in Oensingen das grösste Feuerwerk der Schweiz statt, in dem sich die beiden Clubs, der Vogelherdclub und der Ravellenclub zu überbieten versuchen. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. vom Vogelherdclub.
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
Sonnwendfeier Oensingen
 Höhenfeuer des Ravellenclubs
 Stimmung im Festzelt
 Warme und regenfeste Kleider und ein Schirm sind ein Muss in diesem Jahr
 Tolle Stimmung im Festzelt
 Wer kann, sucht sich einen trockenen Platz, bevor es losgeht.
 Wer kann, sucht sich einen trockenen Platz, bevor es losgeht.

Sonnwendfeier Oensingen

Oliver Menge

Holzbrücken-Brand Olten

In Olten geriet am 28. März die historische Holzbrücke wegen fahrlässigem Umgang mit Raucherwaren in Brand. Die Brücke wurde für eine Zeit lang komplett gesperrt, danach kam ein Notsteg zum Einsatz, welcher auch heute noch in Betrieb ist. Der Schaden betrug mehrere 100'000 Franken, die ordentliche Wiederinbetriebnahme der Brücke kostet 1,82 Millionen. Die Arbeiten gehen im Winter 2018/2019 über die Bühne.

Die spektakulärsten Bilder vom Brand der Holzbrücke in Olten. Die Einsatzkräfte bekämpften das Feuer auch vom Wasser aus.
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 Die Rettungskräfte wurden dabei von Feuerwehren aus der Region unterstützt.
 Rund um die Brücke stieg dichter Rauch auf.
 Die Flammen schlängelten sich vor allem durch den Zwischenboden der Brücke.
 Um an die Brandherde zu gelangen, wurde mit Motorsägen der Boden aufgesägt.
 Der Zustand der Holzbrücke in Olten am Tag danach:
 Verkohlte Holzbalken...
 ... aufgesägter Boden...
 ... gesperrte Brücke:
 Die Spuren des Brandes vom Mittwoch sind deutlich zu sehen.
 Einerseits stellten die unterschiedlichen Brandherde, die sich im verwinkelten Zwischenboden unterhalb der Fahrbahn befanden, für die Rettungskräfte eine grosse Schwierigkeit dar.
 Andererseits hatten die Feuerwehrleute mit durch den zügigen Südwestwind immer wieder neu entfachten Glutnester zu kämpfen.
 Der Brand hat einen Schaden in der Höhe von mehreren 100'000 Franken verursacht.
 Die Brücke ist zwar nicht einsturzgefährdet, doch die Tragfähigkeit ist reduziert und die Schäden an der «Fahrbahn» und an den Werkleitungen sind gross.
 Deshalb bleibt die Holzbrücke voraussichtlich bis am 4. April 2018 total gesperrt.
 Damit die Aare dort trotzdem überquert werden kann, wird eine 40 Meter lange und zwei Meter breite Notbrücke erstellt werden.
 Sie bleibt für voraussichtlich rund ein halbes Jahr bestehen.

Die spektakulärsten Bilder vom Brand der Holzbrücke in Olten. Die Einsatzkräfte bekämpften das Feuer auch vom Wasser aus.

ANTHONY ANEX

12-Zimmer-Villa trotz Sozialfhilfe

Fast drei Jahre lang blieb es unbemerkt: Ein Mann aus dem Gäu bezog Sozialhilfe, wohnte aber in einer 12-Zimmer-Villa. Und das ist nicht das einzige: Die Sozialregion fand noch weitere «Unregelmässigkeiten» beim Lebensstil und stellte die Zahlungen sofort ein. Michel Tschanz, Leiter der zuständigen Sozialregion Untergäu, erklärte dieser Zeitung, dass es nicht immer einfach ist, die Daten der Sozialhilfebezieher überprüfen zu können.

April

Imagefilm über Grenchen

Im April strahlte SRF 1 den Dokumentarfilm «Die schweigende Mehrheit – Schweizer Nabelschau in Grenchen» aus. Der Umstand, dass die Grenchner nicht wählen gehen, haben wurde zum Anlass für den Film. Und promt löste der Dok-Film Empörung bei den Einwohnern aus. Auf den sozialen Medien und der Webseite von SRF hagelte es an Kritik. So meldeten sich unter anderem Vize-Stadtpräsident Remo Bill, Gesamtschulleiter Hubert Bläsi, SVP-Gemeinderat und Kantonsrat Richard Aschberger und Nicole Hirt, Kantons- und Gemeinderätin Grünliberale, zu Wort. Sie alle fanden, dass der Film nicht überzeugend war und ein falsches Licht auf die Stadt wirft.

Der Dokumentarfilm, welcher für Kritik sorgte:

Anfangs November reagierte die Grenchner Standortförderung mit einem neuen Image-Video. Das Video spielt auf eine ironische Weise mit den negativen Klischees zu Grenchen.

Das ironische Image-Video:

Coiffeur des Vertrauens verlässt Solothurn

Eine Ära ging im April zu Ende. Nach 48 Jahren gab Eddy Schneitter seinen Coiffeursalon am Stalden auf. Als er 1970 angefangen hatte seinen Salon zu führen, liessen die Kunden die Haare nicht schneiden sondern pflegen. Wie die Beatles trug auch Schneitter lange Haare und Koteletten. Nach seinen 48 Jahren kehrt er Solothurn den Rücken. Mit dem Haare schneiden hörte er aber nicht auf – seine Stammkunden empfängt er nun Zuhause in Lommiswil.

Olten wird zu Ölten

In einem «Swiss Magazin» wurde ein Fehler auf einer Schweizer Karte entdeckt. Die Stadt Olten wurde mit Ölten verzeichnet. Das Bild von der Schweizer Karte fand den Weg recht schnell in die Facebook-Gruppe Olten und sorgte dort unter anderem für witzelnde Kommentare: «Bei den vielen Dönerbuden in Ölten doch irgendwie passend...». Der Fehler wurde, nach dem man ihn bemerkte, sofort behoben.

Mai

Tragische «Bike Days»

Ein Todesfall und ein Schwerverletzter – zwei tragische Unfälle überschatteten das Zehn-Jahres-Jubiläum der «Bike Days» in Solothurn. Beim Eröffnungsrennen am Freitag kollidierte ein 16-jähriger Rennvelofahrer mit einem Fussgänger und verletzte sich dabei schwer. Am Samstag stürzte dann ein Mountainbiker ohne Fremdeinwirkung. Trotz sofortiger medizinischer Betreuung vor Ort starb der 38-jährige Mann am Sonntag darauf im Spital. Trotz der beiden Unfällen wird es auch im nächsten Jahr die «Bike Days» wieder geben.

Impressionen der «Bike Days» 2018: Mountainbike- Sieger Nino Schurter macht einen Satz in den Schanzengraben.
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Der Nachwuchs auf Testfahrt.
Die Trial-Show war zirkusreif.
Der 12-järige Japaner Minato Sato begeisterte die Zuschauer in der Rythalle.
OK-Präsident Erwin Flury gibt Auskunft zu den tragischen Unfällen, welche die Jubiläumsausgabe überschatteten.
Als Testgelände wählten viele den Kinderspielplatz unterhalb des Festgeländes.
Philipp Waldis, Lukas Flückiger, Ralph Näf und Mathias Flückiger (v.r.) stellen die Sonderbriefmarke zur kommenden Mountainbike-WM auf der Lenzerheide vor.

Impressionen der «Bike Days» 2018: Mountainbike- Sieger Nino Schurter macht einen Satz in den Schanzengraben.

Hans Peter Schläfli

Sechs Spuren für 886 Millionen Franken

Mitte Mai stellten Fachleute den Medien und der Bevölkerung das Riesenprojekt zwischen Luterbach und Härkingen vor. Man möchte den Autobahn-Strassenabschnitt von vier auf sechs Spuren ausbauen. Dabei würde die Verkehrssicherheit erhöht werden, Wildtierkorridore würden erstellt und die Lärmschutzverordnung des Bundes würde umgesetzt werden. Die Bauarbeiten für den Ausbau werden voraussichtlich im Jahr 2022 starten und dauern acht Jahre. Weitere Informationen zum Ausbau finden Sie hier.

Karl's kühne Gassenschau

Mit «Sektor 1» lief das dritte Stück von Karl’s kühne Gassenschau diesen Sommer in Olten SüdWest. Zuvor waren bereits «Silo 8» und «Fabrikk» zu Gast in Olten. Beinahe 110'000 Tickets wurden verkauft, weshalb die Gassenschau auch nächstes Jahr nochmals in Olten gastieren wird. Dabei wird es eine Neuerung für die Spieltage Dienstag und Mittwoch geben. Man wird «Sektor1» anders erleben können, nämlich als furiose Backstage-Theater-Version.

Juni

OVS Schliessungen

Am 8. Juni machte die Sempione Fashion AG bekannt, dass 132 OVS-Filialen in der Schweiz geschlossen werden. Davon betroffen waren alle OVS-Geschäfte im Kanton Solothurn. In Olten, Egerkingen, Solothurn und Grenchen gab es nach der Bekanntgabe einen Ausverkauf und auf Ende Juli wurden alle Mitarbeitenden entlassen.

FC Solothurn verpasst Aufstieg

Trotz 2:1-Heimsieg reichte es im Rückspiel für den FC Solothurn nicht zum Aufstieg in die Promotion League. Vor 1'500 Zuschauer verlor der FC Solothurn gegen Münsingen mit 3:0. «Kopf hoch, nach vorne schauen und positiv denken», sagte der Trainer Dariusz Skrzypczak damals zu seiner Mannschaft. Die laufende Saison 2018/2019 verläuft zur Zeit positiv für den FC Solothurn, sie stehen als Wintermeister fest.

FC Münsingen- FC Solothurn
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Der FC Münsingen gewinnt gegen den FC Solothurn mit 3:0
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
Die Solothurn-Fans schwenken ihre Fahnen
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
Trainer Dariusz Skrzypczak
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
FC Münsingen - FC Solothurn
FC Münsingen - FC Solothurn
FC Münsingen - FC Solothurn
FC Münsingen - FC Solothurn
FC Münsingen - FC Solothurn
FC Münsingen - FC Solothurn
FC Münsingen- FC Solothurn
So sehen glückliche Gewinner aus

FC Münsingen- FC Solothurn

Bruno Kissling

Kantonalturnfest in Obergösgen

Zum vierten Mal in Serie gewinnt der STV Wolfwil der Vereinswettkampf am Kantonalturnfest. Dieses Jahr fand der Anlass rund um die Kreisschule Mittelgösgen statt. Neben den verschiedenen Disziplinen sorgte auch das Public Viewing der Fussball-Weltmeisterschaften für Stimmung. Für das Turnfest wurden 180 Tonnen Material verbraucht und 10'000 Arbeitsstunden benötig. Das nächste Kantonalturnfest findet in sechs Jahren wieder statt.

Vollen Einsatz beim Solothurner Kantonalturnfest (KTF).
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Im Hintergrund das Kernkraftwerk Gösgen.
KTF 2018
Weitere Impressionen vom KTF 2018.
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018
KTF 2018

Vollen Einsatz beim Solothurner Kantonalturnfest (KTF).

Patrick Lüthy

Juli

«Do the Trump»-Video

Im Juli schrieb diese Zeitung über den in Wangen bei Olten wohnhafter Sandro Tufano und sein virales YouTube-Video «DO THE TRUMP I Most Wanted». Sein Musikvideo über den amerikanischen Präsidenten Donald Trump wurde in den ersten drei Monaten über 70'000 mal angeklickt. In Tufanos Lied schrieb er um die von Trump angekündigte Mauer an der Grenze zu Mexiko, welche das Land auch gleich noch selbst bezahlen soll. Mit seinem Lied erhoffte sich Tufano, dass eine Bewegung entstünde, welche all diesen Trumps auch in der Schweiz das Handwerk legte.

Trinkwasserverschmutzung im Niederamt

Ein Flugblatt machte Mitte Juli im Niederamt die Runde. Grund dafür: Fäkalbakterien gelangten in die Trinkwasserversorgung der drei Niederämter Gemeinden Dulliken, Lostorf und Obergösgen. Während rund 10 Tagen mussten die Bewohner der drei Gemeinden das Wasser abkochen, um es verwenden zu können. Ursprung der Verschmutzung war die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Winznau. Offenbar gelangte dort wegen eines Stromausfalls in der Kläranlage ungeklärtes Abwasser in die Aare und von dort ins Grundwasser.

August

Letzte Fahrt vom «Mandarinli»

Seit den 1970er Jahre fuhren die ältesten Fahrzeuge des Regionalverkehrs Bern-Solothurn RBS. Die Liebevoll genannten «Mandarinli» fuhren ab 2013 nur noch auf der S7 Linie zwischen Bern und Worb. Im August hatte das «Mandarinli» dann seine letzte Reise, und die führte nach Solothurn. Für das «Mandarinli» fährt jetzt die «Worbla» auf der Linie S7 und S9. Die «Mandarinli» Züge werden alle bis Ende 2019 entsorgt sein.

Die Zeit des «Mandarinli» ist 2019 vorbei – der «Worbla» kommt
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Die Züge sind die ältesten Fahrzeuge des RBS. 21 Fahrzeuge wurden in den 1970er-Jahren beschafft.
2003-2007 wurden die Mandarinli nach bis zu 30 Dienstjahren komplett revidiert und aufgefrischt
Nun werden die orangen Züge schrittweise durch neue, klimatisierte Fahrzeuge ersetzt.
Visualisierung der neuen S7. Der erste neue RBS-Zug soll ab Ende 2018 auf den Linien S7 und S9 im Einsatz stehen.
Am 7.August 2018 wurde der erste «Worbla» – die Passagiere stimmten für diesen Namen – angeliefert. Auf Rollböcken transportierte ihn eine Stadler-Lokomotive nach Zollikofen.
«Worbla» läuft nach dem Abladen in den Bahnhof Worblaufen ein. Insgesamt 14 neue Züge hat der RBS bei Stadler in Bussnang bestellt.

Die Zeit des «Mandarinli» ist 2019 vorbei – der «Worbla» kommt

RBS

Zweiter Brand auf der Holzbrücke in Olten

Im August brannte die Holzbrücke in Olten zum zweiten Mal in diesem Jahr. Trotz Verbotsschilder war der Auslöser wieder Raucherware. Nur durch Zufall brannte die Brücke dieses mal nicht stärker. Die Feuerwehr war auf einer Übungsfahrt und konnte so schnell vor Ort sein. Die Feuerwehrleute konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen, jedoch blieb die Brücke bis in den Abend hinein gesperrt. Im Winter 2018/2019 wird die Brücke saniert.

September

Landesstreik «1918.ch»

27 mal begeisterte das Theaterstück «1918.ch» in Olten. Insgesamt 13'500 Besucher sahen die Vorstellung rund um den Streik vor 100 Jahren. Jede Vorführung war ausverkauft, so dass die Veranstalter die Vorführungen verlängerten. Im September fand dann die letzte Aufführung statt. Danach blieb, wie der Streik vor 100 Jahren, auch das Theaterstück nur noch als Erinnerung haften.

Oktober

Omya kauft Spirig-Areal

Im Oktober kaufte der Oftringer Chemiefirma Omya International Ltd. das Galderma-Spirig-Areal in Egerkingen. Rund 150 Arbeitsplätze werden nach Egerkingen verlegt. Die Omya AG will dort ihre Forschung und Entwicklung unterbringen und erweitern. Neu werden dort hochwertige Zusatzstoffe auf Zellulosebasis für die Kosmetikindustrie hergestellt und nicht mehr Sonnencreme. Omya zählt rund 8000 Mitarbeitende an mehr als 175 Standorten in über 50 Ländern.

November

Feuerdrama in Solothurn

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Wengistrasse 40 in Solothurn verstarben sieben Menschen, darunter drei Kinder. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Asylsuchende aus Eritrea und Äthiopien. Anwohner berichteten von grausamen Szenen. Ausgelöst wurde das Feuer wegen unsachgemässem Umgang mit Raucherwaren. Eine Frau hatte im Bett geraucht.

In einem Mehrfamilienhaus an der Wengistrasse 40 in Solothurn brannte es in der Nacht auf Montag, 26.November 2018.
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In dem Gebäude befanden sich zu diesem Zeitpunkt 20 Personen, die grösstenteils mit Hilfe der Feuerwehr aus dem Haus gebracht wurden.
Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Starke Rauchentwicklung
Sechs Personen starben in dieser Nacht, ein weiteres Kind erlag später seinen Verletzungen im Spital.
Der Kanton Solothurn hatte 2018 im Haus zwei Stockwerke für die Unterbringung von Asylsuchenden angemietet.
Im Haus gab es keine Rauchmelder

In einem Mehrfamilienhaus an der Wengistrasse 40 in Solothurn brannte es in der Nacht auf Montag, 26.November 2018.

Kapo SO

Dezember

Ballsport-Center Olten

Mitte Dezember wurde bekannt, dass in Olten ein 33 Millionen teures Ballsport-Center entstehen soll. Das Projekt ist eine Privatinitiative von der beiden Oltner Unternehmern Marc Thommen (Architektur- und Planungsbüro W. Thommen AG) und Massimo Hauswirth (Aare Architektur + Design AG). Im Sport-Center soll die Jugend in den Sportarten Fussball, Futsal, Handball, Unihockey und Landhockey ausgebildet und gefördert werden. Im Spätsommer 2022 soll es eröffnet werden.

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