Archäologie
Was «ergraben, erforscht, betreut und ausgewertet» wurde

Bereits zum 18. Mal berichten die Solothurner Kantonsarchäologie und die Kantonale Denkmalpflege in einer ausführlichen Publikation über ihre Tätigkeit im vergangenen Jahr, präsentieren Funde und Restaurierungen.

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Bereits zum 18. Mal berichten die Solothurner Kantonsarchäologie und die Kantonale Denkmalpflege in einer ausführlichen Publikation über ihre Tätigkeit im vergangenen Jahr. (Symbolbild)

Bereits zum 18. Mal berichten die Solothurner Kantonsarchäologie und die Kantonale Denkmalpflege in einer ausführlichen Publikation über ihre Tätigkeit im vergangenen Jahr. (Symbolbild)

Im 159 Seiten umfassenden Heft in der Reihe «Archäologie und Denkmalpflege im Kanton Solothurn» ist nachzulesen, was die Mitarbeitenden der beiden Stellen «ergraben, erforscht, betreut und ausgewertet» haben, wie die Staatskanzlei mitteilt. Präsentiert werden die Auswertungen von Grabungen und abgeschlossene Restaurierungen in fundierten und reich mit Fotos, Plänen und Zeichnungen illustrierten Beiträgen.

Der erste Teil widmet sich der Archäologie. Darin wird etwa über die archäologischen Baubegleitungen berichtet, die im Rahmen der Landumlegung Region Olten (LRO) auf dem Gheid zwischen Wangen bei Olten und Olten durchgeführt wurden. Sie brachten Funde und Siedlungsspuren von der Jungsteinzeit bis in die Römerzeit zum Vorschein.

Der zweite Teil widmet sich den Themen der Denkmalpflege. Darin berichtet beispielsweise die Restauratorin Brigitta Berndt als Gastautorin über drei zwischen 1616 und 1622 entstandene Wandmalerei-Zyklen in Oberdorf, Solothurn und Balsthal, die sie aufgrund neuer Untersuchungsergebnisse alle dem Maler und Kupferstecher Gregor
Sickinger zuschreiben kann.

Weitere Beiträge widmen sich abgeschlossenen Restaurierungen in Solothurn: Anlässlich der Umgestaltung des Kantonsratssaales kamen zahlreiche neue Erkenntnisse zur Bau- und Ausstattungsgeschichte des ehemaligen St.-Ursen-Saales zutage. Im Stadthaus von Roll wurden mit dem Rittersaal und der Treppenhalle die wohl prächtigsten barocken Privaträume der Stadt restauriert. Das Heft schliesst mit acht Kurzbeiträgen zu Restaurierungen im ganzen Kantonsgebiet und mit dem jährlichen Tätigkeitsbericht der Denkmalpflege.(MGT)

Die Publikation erscheint jährlich und kann abonniert oder einzeln bezogen werden beim Amt für Denkmalpflege und Archäologie, Werkhofstrasse 55, 4500 Solothurn.