Solothurn
Was darf im und ums Kapuzinerkloster stattfinden? Kanton geht ans Verwaltungsgericht

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Das Kapuzinerkloster Solothurn: Was geschieht damit?
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Blick in den Kreuzgang
 Ein Anlass, der in den letzten Jahren häufig dort stattgefunden hat, ist die Messe Authentica – 2017 zum letzten Mal.
Urs Bucher war Organisator. Bis er die Authentica abgab und stattdessen «Natürlich im Chloschter» durchführte.
Aufbau für «Natürlich im Chloster»
Im Kapuzinerkloster wurde auch schon Fasnacht gefeiert. Auftritt der Stedtlischiisser 2018 im Refektorium des Kapuzinerklosters Solothurn
Anlässe im Kapuzinerkloster Solothurn
Das Röstiessen der Perspektive wird ebenfalls im Kloster durchgeführt
Röstiessen der Perspektive

Das Kapuzinerkloster Solothurn: Was geschieht damit?

hanspeter baertschi

Das kantonale Hochbauamt will es wissen: Welche Aktivitäten können und dürfen im und um das Solothurner Kapuzinerkloster stattfinden – und welche nicht? Ein Entscheid der städtischen Baukommission, der die bisherigen restriktiven Vorgaben stützte, wird an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn weitergezogen. Dies bestätigt Kantonsbaumeister Bernhard Mäusli auf Anfrage dieser Zeitung.

Die Baukommission hatte ein Baugesuch des Hochbauamtes abgeschmettert, das auf eine intensivere gastronomische, kulturelle und gewerbliche Nutzung der Klosteranlagen abzielt – unter anderem mit einem Kloster-Kiosk und Bistro.

Diese Ablehnung ist in den Augen des Kantons «nicht schlüssig» und die Auslegung dessen, was in der Zone machbar ist, «zu restriktiv», wie Mäusli erklärt. «Wir wollen deshalb jetzt wissen, was machbar ist in dieser Zone.» Der Kanton als Besitzer der Klosteranlage fordere «nichts anderes als eine Gleichbehandlung», so der Kantonsbaumeister. Denn: «Das Kapuzinerkloster Solothurn wäre sonst das einzige Kloster, in dem nicht einmal selbst gemachte Konfitüre verkauft werden darf.» (ums.)

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