Solothurn

Was darf im und ums Kapuzinerkloster stattfinden? Kanton geht ans Verwaltungsgericht

Das kantonale Hochbauamt will es wissen: Welche Aktivitäten können und dürfen im und um das Solothurner Kapuzinerkloster stattfinden – und welche nicht? Ein Entscheid der städtischen Baukommission, der die bisherigen restriktiven Vorgaben stützte, wird an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn weitergezogen. Dies bestätigt Kantonsbaumeister Bernhard Mäusli auf Anfrage dieser Zeitung.

Die Baukommission hatte ein Baugesuch des Hochbauamtes abgeschmettert, das auf eine intensivere gastronomische, kulturelle und gewerbliche Nutzung der Klosteranlagen abzielt – unter anderem mit einem Kloster-Kiosk und Bistro.

Diese Ablehnung ist in den Augen des Kantons «nicht schlüssig» und die Auslegung dessen, was in der Zone machbar ist, «zu restriktiv», wie Mäusli erklärt. «Wir wollen deshalb jetzt wissen, was machbar ist in dieser Zone.» Der Kanton als Besitzer der Klosteranlage fordere «nichts anderes als eine Gleichbehandlung», so der Kantonsbaumeister. Denn: «Das Kapuzinerkloster Solothurn wäre sonst das einzige Kloster, in dem nicht einmal selbst gemachte Konfitüre verkauft werden darf.» (ums.)

Meistgesehen

Artboard 1