Die Preisträger würden für den Aufbau ihres gemeinsamen Forstprojekts, ihr grosses Engagement für den Naturschutz in der Region Dorneckberg und für ihre vorbildliche Zusammenarbeit ausgezeichnet, teilte die Hermann und Elisabeth Walder-Bachmann-Stiftung mit Sitz in Basel am Mittwoch mit.

Die Preisträger hätten in den vergangenen 12 Jahren ein Forstprojekt aufgebaut, das zu einer Erfolgsgeschichte geworden sei. Mittlerweile arbeiteten in der Region Dorneckberg rund 15 Klienten unter der Anleitung von vier Fachpersonen im öffentlichen Wald und benachbarten Offenland.

Der grösste Teil der Arbeiten komme dem Naturschutz zu Gute. Es gehe um Waldrand- und Heckenpflege, das Freihalten von Magerwiesen oder das Ausreissen eingeschleppter Pflanzen.

Beitrag zur Artenvielfalt

Ein Teil des Holzes, das bei der Waldrand- und Heckenpflege anfalle, werde im Holzofen in der Bäckerei der Sonnhalde und in der örtlichen Hackschnitzelheizung verfeuert. Auch werde Brennholz verkauft.

Der Einsatz der Preisträger trägt gemäss Stiftung wesentlich zu einer grossen Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren in der Region Dorneckberg bei und führt zu einem attraktiven Landschaftsbild.

Die Walder-Bachmann Stiftung ist 1992 gegründet worden und unterstützt seither Naturschutzprojekte in der Nordwestschweiz. Seit 2002 vergibt sie jährlich den Walder-Preis für Naturschutz, namentlich im Wald. Er ist mit 50'000 Franken der höchstdotierte Naturschutzpreis der Nordwestschweiz.