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Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn nimmt weiter zu

Durch die heissen Temperaturen und die sonnige Witterung der vergangenen Tage nimmt die Waldbrandgefahr in allen Regionen des Kantons Solothurn zu.

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Mit den hohen Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr. (Symbolbild)

Mit den hohen Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr. (Symbolbild)

Keystone/ARNO BALZARINI

Das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz hält fest: «In allen Warnregionen des Kantons Solothurn besteht eine «erhebliche» Waldbrandgefahr.

Die lokale Waldbrandgefahr könne lokal noch akuter sein, insbesondere in südost- bis südwestexponierten Lagen. «Bei zunehmendem Wind und/oder in Lagen mit einem grossen Anteil dürrer Vegetation nimmt die Waldbrandgefahr zu», lautet die Warnung. Dort könne die Gefahr folglich «gross» oder sogar «sehr gross» sein.

Dies um so mehr, als «bis auf weiteres sonniges und heisses Wetter und teilweise mässiger Westwind zu erwarten» sei. Die meist geringen Niederschläge Anfang Juni hätten die Gefahr nicht gebannt, sondern höchstens verschleiert: «Die tieferen Bodenschichten sind auch weiterhin trocken bzw. trocknen weiterhin ab. Entstehende Waldbrände brennen voraussichtlich intensiver.»

Vorsicht beim Feuern

Die Amtsstelle ruft folgende zentrale Verhaltensregeln beim Feuern im Freien in Erinnerung: So sollen brennenden Zigaretten und Zündhölzer niemals weggeworfen werden. Beim Grillieren sollten nur fest eingerichtete Feuerstellen verwendet und auch dort das Feuer laufend überwacht und allfälliger Funkenwurf sofort gelöscht werden.

Grill- und Feuerstellen sowie deren Umgebung dürften nur im absolut gelöschten Zustand verlassen werden und bei starken und böigen Winden sei auf Feuer im Freien unbedingt verzichten. (szr)