Bei der Solothurner FDP wird es 2017 zu einer Blutauffrischung kommen. Mehrere prominente FDP-Kantonsräte wollen bei den kommenden Wahlen nicht mehr antreten, wie der neusten Ausgabe der Zeitschrift «Solothurner Freisinn» zu entnehmen ist. Knapp ein Viertel der aktuell
26 FDP-Parlamentarier hört auf.

Zu ihnen gehören der Biberister Bauunternehmer Markus Grütter, die Gänsbrunner Gemeindepräsidentin Rosmarie Heiniger, Verena Enzler (Lostorf, Präsidentin der evangelisch-reformierten Kirche Kanton Solothurn) und der frühere Oltner Stadtpräsident und alt Kantonsratspräsident Ernst Zingg.

Ebenso wollen 2017 die beiden dienstältesten Kantonsräte überhaupt ihren Hut nehmen: Der Stadtsolothurner Beat Käch (Präsident des Staatspersonalverbandes, seit 1993 im Rat) und Claude Belart (Rickenbach, seit 1996) werden sich nicht mehr zur Wahl stellen.

Möglicherweise wird es noch zu weiteren Abgängen kommen: «Diverse Kantonsräte haben noch etwas Bedenkzeit erbeten», meldet der «Solothurner Freisinn». (lfh)