Solothurn
VPOD Solothurn wehrt sich gegen Angriffe auf Löhne und Arbeitszeiten

An ihrer Generalversammlung haben die Mitglieder der vpod-Sektion Solothurn klar festgehalten, dass sie keine Deregulierung des Arbeitsmarktes akzeptieren wollen.

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Die Frankenstärke ist nur ein Vorwand, Arbeitszeiten zu erhöhen und Löhne zu senken. Mitglieder der vpod-Sektion Solothurn akzeptieren keine Deregulierung des Arbeitsmarktes.

Die Frankenstärke ist nur ein Vorwand, Arbeitszeiten zu erhöhen und Löhne zu senken. Mitglieder der vpod-Sektion Solothurn akzeptieren keine Deregulierung des Arbeitsmarktes.

Keystone

Die Frankenstärke ist nur ein Vorwand, Arbeitszeiten zu erhöhen und Löhne zu senken. Diese Massnahmen werden von der ganzen Gewerkschaftsbewegung dezidiert abgelehnt.

Der VPOD erachtet die Massnahmen, welche von der Wirtschaft, aber auch von der Regierung vorgeschlagen werden, um die Konsequenzen der Frankenstärke abzufedern, als Vorwand, den Arbeitsmarkt weiter zu deregulieren und die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Dies zeigt auch der inhaltlich skandalöse Forderungskatalog, der von der Handelskammer vorgestellt wurde. Der VPOD wehrt sich dezidiert gegen solche Angriffe auf die Arbeitnehmerschaft. Tiefere Löhne, höhere Arbeitszeiten und weitere Steuergeschenke lösen keine Probleme, sondern verschärfen die soziale Ungleichheit im Kanton. Vielmehr braucht es hier gemeinsame Strategien und eine funktionierende Sozialpartnerschaft, die sich der Problematik der Frankenstärke annimmt und den Kanton Solothurn mit einer guten Standort-, Finanz- und Arbeitsmarktpolitik weiterbringt.

An der Generalversammlung wurden zudem das Co-Präsidium, bestehend aus Fränzi Burkhalter-Rohner und Rolf Hasler, sowie die bisherigen Vorstandsmitglieder, in ihrem Amt bestätigt.