Poststellenabbau
VPOD fordert Massnahmen gegen Schliessungen

Die Gewerkschaft VPOD Solothurn möchte, dass der Regierungsrat gegen die Poststellenschliessungen vorgeht. Der Druck, den die Post auf die Gemeinden ausübt, sei nicht akzeptabel.

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Eine Agentur ist nicht gleich einer Poststelle, findet die VPOD.

Eine Agentur ist nicht gleich einer Poststelle, findet die VPOD.

Für die Gewerkschaft VPOD ist die Schliessung der Poststellen, wie von der Post angekündet, unhaltbar. Die Gewerkschaft ärgert sich über die Schliessung von den teilweise auch hoch frequentierten Poststellen, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt.

«Dieser Abbau betrifft neben der Wohnbevölkerung vor allem auch die Wirtschaft, insbesondere viele KMU», so die Gewerkschaft. Die Agenturlösung sei in keiner Weise ein Ersatz für eine klassische Poststelle und könnte viele Dienstleisungen nicht mehr anbieten, was ein Abbau des Service Public ist.

Die Gewerkschaft kritisiert ausserdem den «immensen Druck der Post», unterdem die Gemeinden stehen. «Entweder sie entschliessen sich zur Agenturlösung oder verlieren ihre Poststellen ersatzlos.»

Jetzt möchte der VPOD, dass der Regierungsrat sich «für seine Gemeinden stark macht und diese in der Erhaltung ihrer Poststellen unterstützt.» (mgt)

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