Die Kantonspolizei macht die Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam, dass Kinder im Strassenverkehr übermässig gefährdet sind. «Weil der Schulweg jedoch ein besonderes Erlebnis ist, sollten ihn Kinder – je nach Alter und Entwicklungsstand – möglichst selbstständig zurücklegen.»

Die Polizei empfiehlt den Eltern,

- ihre Vorbildfunktion wahrzunehmen. Das richtige Verhalten lernen Kinder am besten, wenn die Erwachsenen es richtig vormachen;
- den Kindern zu zeigen, wie sie korrekt über die Strasse gehen – am Besten mit den bewährten Grundsätzen «warte, luege, lose, laufe»;
- den sichersten und nicht den kürzesten Schulweg zu wählen;
- für den Weg genügend Zeit einzuplanen;
- darauf zu achten, dass das Kind gut sichtbare Kleidung trägt.

Die Verkehrsteilnehmer fordert die Polizei auf, aufmerksam zu sein. Kinder können Distanzen, Geschwindigkeiten und Gefahren nicht gut einschätzen. Kinder können unvermittelt auf die Strasse laufen. Daher empfiehlt es sich,

- die Geschwindigkeit herabzusetzen, wenn Kinder auf dem Trottoir oder auf der Strasse unterwegs sind. Man sollte jederzeit rechtzeitig bremsen können;
- bei Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufzupassen;
- vor Fussgängerstreifen immer ganz anzuhalten. Es sollten keine Handzeichen gegeben und/oder die Lichthupe betätigt werden. Solche Zeichen sind laut der Polizei zwar gut gemeint, sie führen aber dazu, dass Kinder unachtsam losrennen und nicht auf Gefahren achten, etwa den Gegenverkehr. (szr)