Am 15. Februar 1515 verkaufte Ritter Arnold von Rotberg seine Rechte an den Dörfern Hofstetten-Flüh, Metzerlen, Rodersdorf und Witterswil an die Stadt Solothurn, Bättwil kam einige Jahre später ebenfalls dazu. Damit kam das hintere Leimental zu Solothurn und damit zur Eidgenossenschaft.

Dank diesem Handel dürfte den Vorfahren der heutigen Leimentaler Bevölkerung viel Leid erspart geblieben sein, denn Basel zeigte sich wenig interessiert, das Gebiet zu erwerben, und so wären die Dörfer des hinteren Leimentals möglicherweise dem Elsass zugeschlagen worden, das in mehreren früheren Kriegen sowie in den beiden Weltkriegen unsäglich gelitten hat.

OK bereitet Jubiläumsfeiern vor

Das Leimental hat also allen Grund, dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Eine grosse Gruppe mit Persönlichkeiten aus Politik und Kultur hat ihren Willen, den Anlass feierlich und fröhlich zu begehen, in einer Sitzung Ende März bekräftigt. Sie wählten ein Organisationskomitee, das sich unter dem Vorsitz von Gemeindepräsident Richard Gschwind (Hofstetten) bereits zu einer ersten Sitzung traf.

Vorschläge zu festlichen Aktivitäten im 2015 umfassen im März die Präsentation einer Festschrift, im Juni eine historische Feier mit einem Festspiel in Hofstetten und im September ein Volksfest in Rodersdorf mit vielen Mitwirkenden. Weitere Anlässe sind in Mariastein vorgesehen. Zudem wird sich das solothurnische Leimental möglichst prominent im Kantonsteil jenseits des Juras vorstellen und bekannt machen. (ao)