Urteil
Vorbestrafte Räuber müssen hinter Gitter

Die zwei Grenchner, die fast vor ihrer Haustüre Raubüberfälle und viele weitere Delikte begangen haben, werden Freiheitsstrafen verbüssen müssen.

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Die Räuber bedrohten die Angestellten mit einer Plastik-Pistole (Symbolbild)

Die Räuber bedrohten die Angestellten mit einer Plastik-Pistole (Symbolbild)

Keystone

Der 33-jährige Jimmy T. wurde vom Amtsgericht Solothurn-Lebern zu einer Strafe von drei Jahren verurteilt. Die Prognose des vorbestraften Mannes stufte das Gericht als schlecht ein. Der Überfall auf die Denner-Filiale in Bettlach, wo Jimmy T. zwei Verkäuferinnen mit einer Plastikpistole bedroht hatte, wurde juristisch als räuberische Erpressung eingestuft.

Der dreifache Familienvater Arian S. wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, wobei ein Jahr bedingt zur Bewährung mit einer Frist von fünf Jahren ausgesprochen wurde. Die andere Hälfte wurde unbedingt ausgesprochen, weil auch Arian S. ein rückfälliger Straftäter ist. Möglicherweise kommt aber der gelockerte Vollzug mit elektronischem Monitoring zur Anwendung, damit er seine Stelle nicht verliert und für seine Kinder sorgen kann. (hps)