Der Supermond stieg am Montagabend aus dem Nebelmeer, exakt an der Stelle, wo die Kühlturmfahne des Kernkraftwerks Gösgen die Nebeldecke durchbrach.

Ein Supermond ist der populäre Ausdruck für einen Vollmond, der sich in Erdnähe befindet. Der Begriff Supermond ist allerdings kein astronomischer Fachausdruck und stammt ursprünglich aus der Astrologie.

Dabei macht der Grössenunterschied des Mondes zwischen Erdferne und Erdnähe maximal etwa 14% aus – ähnlich wie der Grössenunterschied einer Ein- oder Zwei-Euro-Münze. Seine Helligkeit nimmt dabei um etwa 30% zu.

Nächster Supermond am 25. November 2034

Zum letzten Mal so nah wie am Montag war er 1948. Da sich der Mond auf einer elliptischen Erdumlaufbahn befindet, schwankt die Entfernung Erde–Mond im Monatszyklus zwischen 356'400 Kilometern und 406'700 Kilometern. Der mittlere Abstand des Mondes von der Erde beträgt 384'400 Kilometer.

Am 4. Januar 1912 war der Mond mit 356'375 Kilometer Abstand sogar noch ein wenig näher als am 14. November. Eine ähnliche Konstellation des Supermondes vom Montag wird es erst am 25. November 2034 wieder geben.