Dies haben die 76 Verbandsdelegierten kürzlich an ihrer Versammlung in Egerkingen beschlossen. Diese Statutenänderung hatte schon im Voraus für Gesprächsstoff gesorgt.

Eine Umfrage unter den angeschlossenen Sektionen im vergangenen Jahr ergab, dass sich eine Mehrheit der Mitglieder einen neuen Auftritt wünscht. Um die Zugehörigkeit zur BirdLife-Familie zu verdeutlichen, beschlossen die 76 Delegierten mit 165 zu 26 Stimmen – je nach Mitgliederzahl haben die Vereine unterschiedlich viele Stimmen – die Änderung auf Anfang 2017 vorzunehmen. Der Eisvogel im Logo wird durch die Seeschwalbe abgelöst.

Präsident Thomas Lüthi konnte mit dem Lützelverein ein neues Mitglied in den VVS aufnehmen. Im Verlauf des Jahres setzte sich der Vorstand unter anderem mit der kantonalen Richtplananpassung, der Renaturierung der Emme, der Revision des Jagdgesetzes, Windenergie und der Pistenverlängerung in Grenchen auseinander. Die Vogelberingungsstation Subigerberg war während der vier Wochen dauernden Herbstaktion Ausflugsziel für 40 freiwillige Helfer und rund 700 Besucher.

Im Anschluss an die Versammlung stellte Lukas Merkelbach das trinationale Steinkauz-Förderprojekt vor, welches den Steinkäuzen und anderen Obstgartenvögeln hilft, ihre Bestände zu stärken und welches nun auch vom Kanton Solothurn unterstützt wird.

Die Kampagne «Biodiversität im Siedlungsraum» des Schweizerischen Dachverbandes fokussiert 2016 auf einheimische Bäume und Sträucher. Zum Vogel des Jahres wurde der Buntspecht gewählt. (mgt)