Eppenbergtunnel
«Viertelstundentakt auch zwischen Olten und Aarau»

Durch den Vierspurausbau zwischen Olten und Aarau mit dem Eppenbergtunnel als Herzstück wird der Fahrplan dichter.

Christoph Zehnder
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Mit geballter Faust und der Statue der heiligen Barbara unter dem Arm: Der erste Tunnelbauer tritt nach dem Durchstich am Eppenberg aus der Bohrmaschine auf die Hebebühne.
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Durchstich auf Knopfdruck: Thomas Schweizer (SBB-Gesamtprojektleiter Vierspurausbau Aarau-Olten), Stephan Attiger (Regierungsrat Aargau), Roland Fürst (Regierungsrat Solothurn), Anna Barbara Remund (Vizedirektorin Bundesamt für Verkehr) und Philippe Gauderon (Leiter SBB Infrastruktur, von links) starten die Bohrmaschine.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Eppenbergtunnel: Vorschau auf den Durchstich
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel Ein Mineur mit seinem verdienten Bier.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel Das Publikum wartet auf die Tunnelbaumaschine vor dem Portal in Gretzenbach.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel Die Schutzpatronin der Tunnelbauer, die heilige Barbara.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Der Durchstich des Eppenbergtunnel Nach einem Jahr Bauzeit hat die Tunnelbohrmaschine den 2600 Meter langen Tunnel durch den Eppenberg im Rohbau erstellt.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel Mineure machen ein Selfie.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel Feiernde Mineure.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Das Portal in Gretzenbach kurz vor dem Durchstich.
Kurz nach halb elf Uhr zeigten sich erste Risse in der Wand.
Um 10.58 Uhr wurde die Maschine abgestellt.
Um 10.45 Uhr war die Bohrmaschine zu sehen.
Ein Hebegerät holt die Mineure nach dem Durchstich aus der Maschine.
Der Rest der Wand soll in der Woche nach dem Durchstich entfernt werden.
Blick auf das westliche Portal in Gretzenbach.
Der Einspurtunnel in Richtung Aarau.
Blick vom Aussichtsturm in Wöschnau Richtung Olten.
Der Eingang zum Eppenbergtunnel in Wöschnau. (Archiv)
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg Anfang Mai 2017.
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg

Mit geballter Faust und der Statue der heiligen Barbara unter dem Arm: Der erste Tunnelbauer tritt nach dem Durchstich am Eppenberg aus der Bohrmaschine auf die Hebebühne.

Chris Iseli

Einen Wermutstropfen bringe der neue Tunnel mit sich, sagte der Solothurner Regierungsrat Roland Fürst am Durchstich des Eppenbergtunnels in Gretzenbach am Freitag: «In einer Minute fährt man durch und kommt kurz darauf in Aarau an. So bleibt den Passagieren der Blick auf die schöne Solothurner Landschaft verwehrt.» Dennoch überwiegen die Vorteile des Vierspurausbaus zwischen Olten und Aarau, bei dem es sich laut Fürst um das wichtigste Bahninfrastrukturprojekt im Kanton handelt.

Die Beseitigung des Nadelöhrs auf der Ost-West-Achse des SBB-Schienennetzes erlaubt einen Ausbau im Fern-, Nah- und Güterverkehr. Zwischen Zürich und Bern verkehren die Intercity-Züge ab Ende 2020 während der Hauptverkehrszeit im Viertelstundentakt. Für den Kanton Solothurn besonders wichtig: Der Halbstundentakt zwischen Biel und Zürich und somit auch zwischen Olten und Aarau wird mit dem Ausbau Realität. Auch Schönenwerd, Däniken und Dulliken profitieren vom Halbstundentakt. Zwischen Aarau und Zofingen entsteht eine schnelle Direktverbindung via Olten.

«Langfristig wird auch zwischen Aarau und Olten der Viertelstundentakt kommen, da bin ich mir sicher», sagte Baudirektor Fürst. Ein Seitenhieb an die Adresse des Bundes? Die Solothurner Regierung hat dem Bundesrat unlängst eine Liste mit Forderungen in Bezug auf den sogenannten Bahnausbauschritt 2030/35 unterbreitet. Dazu gehört die Taktverdichtung im Mittelland, namentlich durch zusätzliche Schnellzugsverbindungen zwischen Biel, Olten und Baden. Ausserdem möchte der Regierungsrat einen halbstündlichen Schnellzugshalt in Oensingen. Egerkingen soll als öV-Drehscheibe an Bedeutung gewinnen und für den Ausbau des Oltner Bahnhofs wünscht sich die Regierung mehr finanzielle Unterstützung.

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