Kanton Solothurn

Vier Prozent mehr Übernachtungen – Rekord für Hotellerie in Sicht

Trotz Frankenstärke: Die Hotellerie im Kanton Solothurn hat ein gutes Jahr 2015 hinter sich.

Trotz Frankenstärke: Die Hotellerie im Kanton Solothurn hat ein gutes Jahr 2015 hinter sich.

Die Frankenstärke macht sich in der Hotellerie landesweit negativ bemerkbar. Nicht so in Solothurn – es zeichnet sich gar ein Rekordjahr ab. Vier Prozent mehr Übernachtungen als in der Vorjahresperiode hat es in den ersten elf Monaten gegeben.

Trotz Frankenstärke: Die Hotellerie im Kanton Solothurn hat ein gutes Jahr 2015 hinter sich; ja, es zeichnet sich gar ein Rekord ab.

Dies zeigen die am Freitag publizierten Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Demnach stieg die Zahl der Logiernächte in den ersten elf Monaten gegenüber der Vorjahresperiode um vier Prozent auf 371 626 an.

Das ist sehr erfreulich für die Solothurner Hotels. Denn mehrheitlich wurde in den übrigen Kantonen ein Rückgang verzeichnet; landesweit sank die Anzahl um 0,7 Prozent auf 33 Millionen.

Falls sich die Entwicklung im Dezember positiv fortgesetzt hat (die Zahlen werden im Februar publiziert), wird für das ganze Jahr im Kanton ein Rekordstand erreicht.

Dieser liegt bislang bei 383 900 Logiernächten, welcher 2013 erzielt wurde. Diese Grenze dürfte überschritten werden, wurden doch im Rekordjahr in den ersten elf Monaten rund 10 000 Übernachtungen weniger gezählt als im Berichtsjahr 2015.

Mehr ausländische Gäste

Erstaunlich ist, dass die ausländischen Gäste trotz der erwähnten Frankenstärke nicht ausgeblieben sind. Im Gegenteil. Der Anteil der Gäste aus dem Ausland ist in den vier wichtigsten Solothurner Destinationen im Zeitraum von Januar bis November sogar leicht gestiegen; in Solothurn liegt der Ausländeranteil bei 39, in Olten bei 51, in Grenchen bei 41 und in Egerkingen am Autobahnkreuz bei 63 Prozent.

Dies ist umso bemerkenswerter, weil schweizweit die Zahl der ausländischen Gäste um 1,5 Prozent gesunken ist. Und dort sind wegen des Wechselkurses logischerweise die ausgesprochenen Tourismusdestinationen in den Alpen und im Tessin betroffen.

In den Solothurner Destinationen dominieren unter den ausländischen Gästen unverändert jene aus Deutschland. (FS)

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