COVID-19

Vier bestätigte Solothurner Corona-Fälle – Kanton bezeichnet Lage als «relativ stabil»

Das Gesundheitssystem soll entlastet werden. Personen mit Verdacht auf das Virus werden nicht mehr automatisch getestet.

Das Gesundheitssystem soll entlastet werden. Personen mit Verdacht auf das Virus werden nicht mehr automatisch getestet.

Im Kanton Solothurn sind aktuell vier bestätigte COVID-19 Fälle zu verzeichnen. Die Situation wird als angespannt, aber stabil beschrieben.

Der Sonderstab Corona beurteilt die aktuelle Lage im Kanton Solothurn «als relativ stabil», wie aus einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Solothurn hervorgeht. Dabei sei jedoch zu bedenken, dass sich dies aufgrund der äusserst dynamischen Situation in den anderen Kantonen und Nachbarsländern sehr rasch ändern könne.

Aktuell sind im Kanton Solothurn vier positive COVID-19 Fälle registriert. «Diese Zahl ist jedoch zu relativieren, da seit dem Wochenende, mit der Umsetzung der neuen Strategie des Bundes, nicht mehr alle positiven Fälle erfasst werden», heisst es weiter.

Wer Symptome hat, ansonsten gesund ist und nicht zu einer Risikogruppe gehört, wird nicht mehr getestet, sondern geht autonom in die Selbst-Quarantäne und wird somit auch nicht erfasst. Das gab der Kanton bereits am Montag bekannt.

Seit dem Wochenende steht zudem der Schutz besonders gefährdeter Menschen im Zentrum der Strategie zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie. Dies mit dem Ziel, schwere Erkrankungsfälle und Todesfälle sowie eine Überlastung der Gesundheitseinrichtungen zu verhindern. (sks)

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