Religion

Vielfältiges Solothurner Programm während der «Woche der Religionen»

In der «Woche der Religion» sollen Religionen näher kommen. (Symbolbild)

In der «Woche der Religion» sollen Religionen näher kommen. (Symbolbild)

In der ersten Novemberwoche vom 2. bis 10. November findet die «Woche der Religionen» statt. Diese Woche soll ermöglichen, Begegnungen zwischen unterschiedlichen Religionen zu ermöglichen.

Vom 2. bis 10. November findet schweizweit wieder die «Woche der Religionen» statt. Im Kanton Solothurn bieten verschiedene Religionsgemeinschaften ein abwechslungsreiches Programm an. Erneut wird die «Woche der Religionen» unter dem Dach der interreligiösen Arbeitsgemeinschaft IRAS COTIS organisiert. Die Veranstaltungen und Aktivitäten sollen Begegnungen und Dialoge zwischen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit ermöglichen. Dadurch können Vorurteile und Ängste abgebaut werden, was die gegenseitige Wertschätzung fördert. Alle Angebote stehen auch nicht religiösen Personen offen.

Präsentieren, nicht missionieren

Die beteiligten Glaubensgemeinschaften im Kanton Solothurn können sich während der «Woche der Religionen» frei präsentieren, ohne jedoch Werbung zu betreiben. Im Kanton Solothurn finden die Veranstaltungen zwischen dem 26. Oktober und dem 13. November statt. Die beteiligten Religionsgemeinschaften laden am 26. Oktober beziehungsweise am 10. November zu interreligiösen Spaziergängen ein. In Dornach bietet die reformierte Kirche Dornach-Gempen-Hochwald ein interreligiöses Café an. In Olten findet ein Bildungsabend über das Judentum statt, in Grenchen öffnet die Ebu-Hanife-Moschee ihre Pforten.

Runder Tisch der Religionen

Der «Runde Tisch der Religionen» im Kanton Solothurn pflegt den interreligiösen Dialog, um ein friedliches, von gegenseitigem Respekt geprägtes Zusammenleben zu fördern. So soll die gegenseitige und öffentliche Akzeptanz der Religionen und ihrer Angehörigen verbessert werden. Die Schwerpunkte und Ziele hat der runde Tisch 2015 in der «Charta zur Förderung und Pflege des interreligiösen Dialogs im Kanton Solothurn» festgelegt. Der runde Tisch zählt über 30 Mitglieder. Neben den im Kanton Solothurn stark vertretenen Christen und Muslimen nehmen beispielsweise auch Juden, Hindus, Sikhs oder Bahai teil. (szr)

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