Vernehmlassung
Solothurner Regierung begrüsst nächsten Öffnungsschritt – «das sorgt für spürbare Normalisierung des Alltags»

Der Bundesrat plant per Ende Juni einen weiteren grossen Öffnungsschritt. Der Kanton Solothurn begrüsst die vorgeschlagenen Massnahmen. Diese würden zu deutlichen Erleichterungen in Beruf und Freizeit führen.

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Geht es nach dem Bundesrat darf ab Ende Juni wieder getanzt werden. (Symbolbild)

Geht es nach dem Bundesrat darf ab Ende Juni wieder getanzt werden. (Symbolbild)

Bild: Keystone

Der Vorschlag des Bundesrates beinhaltet Öffnungen in sämtlichen Lebensbereichen. So soll die Maskenpflicht im Freien aufgehoben werden. Diskotheken und Tanzlokale sollen wieder bis zu 250 Personen einlassen dürfen. Erstmals ist auch eine Anwendung des Covid-Zertifikats für geimpfte, genesene und negativ getestete Personen vorgesehen.

Der Kanton Solothurn begrüsst die vom Bundesrat im Rahmen des fünften Öffnungsschritts vorgeschlagenen Massnahmen, geht aus einer Mitteilung der Staatskanzlei hervor. Diese würden zu einer «spürbaren Normalisierung des Alltags» führen und eine «kontrollierte Durchführung von privaten und öffentlichen Veranstaltungen, Messen sowie Sport- und Kulturaktivitäten ermöglichen.

Die Regierung weist auf die Wichtigkeit der Impfungen hin: «Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto geringer ist das Risiko, dass mit den geplanten Öffnungsschritten die Fallzahlen wieder stark ansteigen.» Der Kanton Solothurn verfüge über genügend freie Impftermine und Impfstoff. «Wer sich jetzt für eine Impfung anmeldet, erhält rasch einen Termin», heisst es.

Die vorgeschlagenen Öffnungsschritte sind zurzeit bei den Kantonen in der Vernehmlassung. Der Bundesrat entscheidet am 23. Juni 2021 definitiv. (sks)