Beteiligung
Verkauft der Kanton die Alpiq-Aktien?

Der Kanton Solothurn hat eine Beteiligung von 5,6 Prozent an der Alpiq. Was passiert damit?

Franz Schaible
Drucken
Teilen
Der Aktionärsbindungsvertrag des Kantons mit der Alpiq läuft noch bis 2020.

Der Aktionärsbindungsvertrag des Kantons mit der Alpiq läuft noch bis 2020.

Hansruedi Aeschbacher

Was mit der Beteiligung längerfristig passieren werde, sei offen, sagt Finanzdirektor Roland Heim. «Wir haben beschlossen, dieses Thema nach den Wahlen 2017 im neu zusammengesetzten Regierungsrat zu diskutieren», sagt Heim.

Man habe also genügend Zeit, bestehe doch ein Aktionärsbindungsvertrag. Dieser Konsortialvertrag laufe noch bis 2020. Das Recht diesen zu kündigen, liege beim Regierungsrat. Das Paket dannzumal abzustossen, sei eine Möglichkeit. «Aber es wird ein strategischer Entscheid sein, der derzeit noch völlig offen ist.»

Das Paket führte in der Vergangenheit wegen des Kurszerfalls zu happigen Buchverlusten. Allein 2014 waren es rund 40 Millionen Franken. «Für 2015 musste allerdings keine Wertberichtigung vorgenommen werden. Und auch im laufenden Jahr zeichnet sich aufgrund der Aktienkursentwicklung kein Buchverlust ab», sagt der Finanzdirektor.

Aktuelle Nachrichten