Die Wahlzettel betreffen die Liste 18 (Junge CVP Süd-West). «Eine Kandidatin ist betroffen», erklärt Staatsschreiber Andreas Eng. Eine Person hatte auf 39 Wahlzetteln einen Namen durchgestrichen und den Namen der Kandidatin kumuliert. Das fiel auf.

Solche Wahlzettel tauchten in den Gemeinden Grenchen, Riedholz, Oensingen und Laupersdorf auf. 

Die Staatskanzlei unterstellt der Person keinen bösen Willen. Es könne vorkommen, dass bei den Jungen nicht bekannt sei, dass es nicht zulässig sei, wenn eine Person für andere den Wahlzettel ausfülle, meint Eng.

Die Staatskanzlei hat umgehend eine Strafanzeige eingereicht. Weil es sich um nationale Wahlen handelt, ist die Bundesanwaltschaft zuständig.

Die Anzahl der fraglichen Wahlzettel würden das Ergebnis bezüglich der Sitzverteilung nicht beeinflussen, so Eng. (ldu)